Scheu ist er. Lässt sich im Restaurant nicht blicken. Unternimmt lieber ausgedehnte Spaziergänge in der Umgebung der Lodge. Zieht sich zurück, wenn andere Gäste der Lodge sich nähern. Dabei ist er eine berühmte Persönlichkeit - er hält nämlich den Weltrekord im Schnelllauf. Sein Name: G. E. Pard.
, etwa drei Kilometer von der Lodge entfernt. Das ausgewachsene Tier kauerte auf dem Boden, stand nach ein paar Minuten auf und ging gemächlich davon. Seitdem wurde an verschiedenen Stellen im Park immer wieder einmal ein einzelner Gepard gesehen...
...sogar in unmittelbarer Nähe der Lodge: Anfang November saßen Gäste abends bei einem Longdrink auf der Terrasse. Plötzlich erhob sich in rund 60 m Entfernung ein Gepard aus dem hohen Gras und verschwand ganz gemächlich im Dunkel der Umgebung. Offensichtlich hatte er dort eine ganze Weile gelegen und die beleuchtete Wasserstelle beobachtet.
Seit diesem Erlebnis gibt es auf der Namib Desert Lodge einen so genannten Cheetah Cocktail: Kalua (als Schwanz), Amarula (beige-farbener, cremiger Likör aus der Amarula-Frucht, als Grundfarbe des Fells) und Tabasco (als Tupfen).
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Ein ausgewachsener Gepard, fotografiert auf einer Sundowner-Fahrt... |
wurden zuvor nur Spuren von Geparden gefunden - und auch das nur selten. Das Gebiet am Ostrand der Namib war jahrzehntelang für die Haltung von Schafen und Ziegen genutzt worden. Die Farmer hatten Raubtiere wie Geparden, Hyänen und Schakale getötet oder vertrieben, um ihr Kleinvieh zu schützen.