zwei Giraffen-Bullen und eine Kuh ausgesetzt, die aus Nina südöstlich von Windhoek stammen; vergangene Woche kamen noch zwei Kühe von Farm Waldeck im Khomas Hochland westlich von Windhoek hinzu. "Wir haben bewusst Tiere aus verschiedenen Gegenden gewählt", erklärte Lodge-Manager Jaco Visser, "um eine größere genetische Vielfalt zu erhalten."
| Der Transport verlief reibungslos. Vom Spezialcontainer aus gelangten die Tiere erst einmal in eine Boma, einen blicksicher mit Planen umschlossenen Bereich, in dem sie sich beruhigen und trinken konnten. Tags darauf wurden sie in die Freiheit entlassen. Giraffen dürfen nur maximal 24 Stunden in der Boma gehalten werden, weil sich sonst aufgrund mangelnder Bewegung die Gelenke entzünden.
Die Giraffe war die letzte Wildart auf der Liste des Wildprogramms von Anib, die noch gefehlt hatte. Zuvor waren bereits Savannen-Zebra, Streifengnu, Kuhantilope und Eland wieder angesiedelt worden. Außerdem gibt es im Park natürlich Kudu, Springbock, Oryx und Strauß. Das Wildprogramm Gondwanas umfasst für jeden Standort jeweils nur jene Arten, die einst dort heimisch gewesen waren und von Jägern im 19. Jahrhundert ausgerottet oder im Zuge der Umwandlung in Farmland im 20. Jahrhundert vertrieben worden waren. |
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Nach dem Stress während des Transports beruhigen sich die Giraffen in der Boma |