Ganz Namibia ist geprägt von ökologisch hochempfindlichen Trocken-Savannen und Wüsten-Landschaften. Es fällt wenig Regen, die Menge schwankt stark von Jahr zu Jahr, die Temperaturen sind hoch und dementsprechend auch die Verdunstung. Vor allem der Süden Namibias, wo vier Wüsten aneinander grenzen, ist für Viehhaltung kaum geeignet. Dennoch suchten Siedler seit Ende des 19. Jahrhunderts auch dort ihr Glück in der Farmwirtschaft. Aus Sorge um ihre Schafe und Ziegen vertrieben sie Raubtiere wie Gepard, Hyäne oder Schakal. Wildarten wie Elefant, Nashorn, Giraffe, Gnu, Eland oder Kuhantilope waren im Süden schon zuvor durch Jäger ausgerottet worden. Gondwana kaufte ab 1995 am Fischfluss Canyon Farmen auf und wandelte sie in ein Naturschutzgebiet um. Im Gondwana Cañon Park wurden die Viehwirtschaft und die Jagd auf Wild wie Springbock, Oryxantilope und Kudu eingestellt. Die Pflanzen erholten sich von der Beweidung, die Zahl der Tiere stieg. Außerdem demontierte Gondwana die inneren Zäune, die das Farmland in Weideparzellen ('Kamps') zerstückelten. In Gebieten, die wenig und auch oft nur strichweise Regen erhalten, muss das Wild ungehindert dorthin ziehen können, wo es Nahrung findet. An strategischen Punkten wurden schließlich wildgerechte Wasserstellen angelegt. In einem zweiten Schritt startete Gondwana ein umfangreiches Wildprogramm. Tiere wie Zebras, Kuhantilopen oder Gnus, die einst in der Gegend heimisch gewesen waren, wurden gekauft und ausgesetzt. Mittlerweile umfasst der Park eine Fläche von 1.260 km². Zwei Parkmanager und ihr Ranger-Team überwachen ständig den Zustand der Tiere und Pflanzen, kontrollieren die Wasserstellen und Außenzäune, unternehmen Patrouillenfahrten gegen die Wilderei und betreuen Forschungsprojekte. Außerdem organisieren und betreuen sie die jährlichen Wildzählungen, in denen die Bestände der Tiere erfasst werden. Mittlerweile umfasst der Park eine Fläche von 1.260 km². Parkmanager und Ranger überwachen den Zustand der Tiere und Pflanzen, kontrollieren die Wasserstellen und Außenzäune, unternehmen Patrouillenfahrten gegen die Wilderei und betreuen Forschungsprojekte. Außerdem organisieren und betreuen sie die jährlichen Wildzählungen, in denen die Bestände der Tiere erfasst werden. Im Dezember 2004 kamen drei weitere Naturparks im Süden Namibias hinzu: Der Gondwana Kalahari Park (100 km²) nordöstlich von Mariental, der Gondwana Sperrgebiet Rand Park (510 km²) bei Aus und der Gondwana Namib Park (100 km²) nördlich von Sesriem/Sossusvlei. In allen Parks werden nur Bruchteile der Parkflächen für den Gastbetrieb genutzt. Wasser ist weit mehr vorhanden als benötigt wird; ihre Gartenanlagen bewässern die Unterkünfte mit Wasser aus Wiederaufbereitungs-Anlagen. Auch Küchenabfälle werden wieder verwertet - als Kompost oder Schweinefutter. Getragen von drei Säulen Im Süden Namibias grenzen vier Wüsten aneinander. Trotz Trockenheit und karger Pflanzendecke wurde das meiste Land... mehr Karriere-Leiter für Mitarbeiter Naturparks, Unterkünfte, Aktivitäten und Selbstversorgungs-Zentrum schaffen Arbeitsplätze und Aufstiegsmöglichkeiten für die Menschen... mehr |
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