Curt von François hinterläßt Namibia ein denkwürdiges Erbe - Namibia Safari und Lodges - Gondwana Collection

Namibia. Wie oft muss man in diesem einzigartigen Land gewesen sein, um es zu kennen? Wie lange dauert es, eins mit seiner Kultur zu werden, seine Seele zu verstehen, seine Naturwunder zu begreifen?

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Aktuelle Meldungen

Curt von François hinterläßt Namibia ein denkwürdiges Erbe

Avatar of inke inke - 16. Oktober 2015 - Entdecken Sie Namibia

Das Curt-von-François Denkmal in Windhoek. (Wiebke Schmidt)

Er war Reichskommissar und Landeshauptmann Deutsch-Südwestafrikas und hinterließ der ehemaligen deutschen Kolonie ein ansehnliches Erbe: Curt von François gilt als europäischer Gründer von Windhoek und Swakopmund. In Windhoek wurde er dafür mit einem Denkmal geehrt, das ihn in Militäruniform zeigt. Kaum jemand weiß, dass von François nicht nur Soldat, sondern vor allem ein begabter Kartograph und Forscher war, der viel zur Erschließung des heutigen Namibias beigetragen hat. 

Als Curt von François 1889 im Alter von 36 Jahren in Deutsch-Südwestafrika eintraf, konnte er bereits auf einige Jahre Afrikaerfahrung zurückgreifen. Der dritte von fünf Söhnen  einer preußischen Offiziersfamilie aus hugenottischem Adel wurde am 2. Oktober 1852 in Luxemburg geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Posen schlug er zunächst die Militärlaufbahn ein. Mit 18 Jahren ließ er sich als Freiwilliger für den Deutsch-Französischen Krieg rekrutieren, wurde zum Leutnant befördert und erhielt nach der Einnahme von Paris durch preußische Truppen das Eiserne Kreuz. 1883 wurde sein Abschied aus dem Militärdienst bewilligt.

Im gleichen Jahr nahm Curt von François an der Kassai-Expedition zur Erkundung Zentralafrikas unter der Leitung von Hermann von Wissmann teil. Im Anschluss daran erforschte er mit dem Missionar George Grenfell das Gebiet zweier Kongo-Zuflüsse. Von François war ein hervorragender Kartograph und wurde für seine Verdienste als Afrikaforscher mit dem ‚Kreuz des Südens‘ ausgezeichnet. Der Orden wurde eigens für ihn geschaffen und nur einmal verliehen. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wurde von François 1887 zum Hauptmann befördert. 

Noch im selben Jahr ging er im Auftrag des Auswärtigen Amtes als Vermessungs- und Forschungsoffizier in die deutschen Kolonien Kamerun und Togo. Dort sollte er auch mit den wichtigsten Stammesfürsten Freundschaftsverträge abschließen. Angeblich ist es von François‘ menschlichen Qualitäten und seinem Verhandlungsgeschick zu verdanken, dass es bei der Expedition nicht zu blutigen Auseinandersetzungen mit der einheimischen Bevölkerung kam. Noch während dieser Expedition erhielt Curt von François eine Anfrage der Deutschen Kolonialgesellschaft, die Leitung der Schutztruppe in der neuen Kolonie Deutsch-Südwestafrika zu übernehmen. 

Curt von François landete am 24. Juni 1889 mit 21 Schutztruppensoldaten in Walvis Bay und errichtete zunächst in Otjimbingwe sein Hauptquartier, wo zuvor Reichskommissar Heinrich Ernst Göring seinen Sitz hatte. Dieser war einige Monate zuvor wegen Unruhen zwischen Namas und Hereros nach Walvis Bay geflohen, das damals zur britischen Krone gehörte. 

Auf Betreiben von Curt von François wurde der Regierungssitz bald weiter ins Landesinnere verlegt. Er entschied sich für den Standort Windhoek, weil es im herrenlosen Gebiet zwischen Hereros und Namas lag und reiche Quellen hatte. Die Grundsteinlegung für die Feste Groß-Windhoek (die heutige Alte Feste), aus der sich die Hauptstadt Namibias entwickelte, fand am 18. Oktober 1890 statt.

Von François wurde 1891 zum Reichskommisar ernannt und zwei Jahre später zum Landeshauptmann Deutsch-Südwestafrikas. Am 12. September 1892 gründete er Swakopmund, um einen von den Engländern unabhängigen Hafen zu schaffen. 

1892 schlossen Hereros und Namas nach 40 Jahren Krieg Frieden. Da die Nama unter der Führung von Kaptein Hendrik Witbooi die Schutzherrschaft der Deutschen nie anerkannt hatten, fürchtete Deutschland ein gemeinsames Vorgehen von Namas und Hereros. Die Schutztruppe wurde verstärkt. 

Nach Eintreffen von 225 neuen Schutztrupplern aus Deutschland griff von François am 12. April 1893 Hornkranz an. Die Schutztruppe tötete mindestens 80 Menschen, darunter viele Frauen und Kinder. Witbooi selbst konnte mit fast allen waffenfähigen Männern fliehen. In historischen Quellen besteht Uneinigkeit darüber, ob von François gegen die allgemeine Order des Auswärtigen Amtes in Berlin verstieß, kriegerische Handlungen zu unterlassen, oder ob diese Anordnung kurz zuvor wegen der Verstärkung der Schutztruppe geändert worden war. Das Massaker auf Hornkranz beschäftigte in den Folgemonaten die internationale Presse, wobei die tatsächliche Opferzahl nicht abschließend geklärt werden konnte. 

Die ausbleibenden Erfolge gegen die Namastämme um Hendrik Witbooi ließen in Deutsch-Südwestafrika und in der Heimat in den darauffolgenden Monaten Unmut aufkommen. Im Herzen war von François eher Kartograph und Forscher als Soldat. Von 1890 bis 1892 hatte er viel Zeit in die kartographische Erfassung des Landes investiert, auf deren Grundlage einige Jahre später die ersten militärischen Landkarten der Kolonie angefertigt werden konnten. 

Anfang 1894 wurde Major Theodor Leutwein nach Deutsch- Südwestafrika entsandt. Er löste von François im Amt des Reichskommissars ab, das fast zeitgleich in ‚Landeshauptmann‘ umbetitelt wurde. Von François erhielt stattdessen die Position des Kommandeurs der Schutztruppe und wurde Leutwein unterstellt. Nur acht Monate später entband man ihn seines Amtes, verabschiedete ihn mit einer Pension und rief ihn nach Berlin zurück. Dort wurde er dem Auswärtigen Amt als Referent und Experte zugeteilt. Diese Position ermöglichte es ihm, seiner wahren Leidenschaft nachzukommen: Er unternahm Studienreisen nach Nord-, Ost- und Südafrika. 1905 reiste er nach Südamerika. In zahlreichen Publikationen stellte er die Ergebnisse seiner Forschungsreisen dar oder befasste sich mit verschiedenen Aspekten der deutschen Kolonialpolitik. 

Curt von François war zweimal verheiratet: Während seines vierjährigen Aufenthalts in Deutsch-Südwestafrika heiratete er die Damara-Königstochter Amalia Gereses, mit der er eine Tochter hatte. Nach dem Tod seiner ersten Frau ging er im Alter von 44 Jahren seine zweite Ehe mit Margarethe Meyer zu Bohmte ein, aus der vier Kinder hervorgingen. Nach der Scheidung 1911 lebte er bis zu seinem Tod am 28. Dezember 1931 in Zernsdorf. Er wurde auf dem Invalidenfriedhof in Berlin beigesetzt, wo damals viele verdienstvolle Persönlichkeiten Deutschlands ihre letzte Ruhestätte fanden. Sein Grab ist heute nicht mehr erhalten. 

Am 13. Oktober 1965 wurde in Windhoek das Curt-von-François-Denkmal eingeweiht. Gleichzeitig wurde Windhoek 75 Jahre nach seiner Gründung der Stadtstatus verliehen. Zu den Feierlichkeiten reiste eine Tochter aus von François‘ zweiter Ehe, Praxedis, an. Auch seine Tochter aus erster Ehe, Josephine, war zugegen. Es kam jedoch zu keinem persönlichen Kontakt zwischen den beiden Halbschwestern.

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