Gipfelstürmer entdeckt Weiße Dame - Namibia Safari und Lodges - Gondwana Collection

Namibia. Wie oft muss man in diesem einzigartigen Land gewesen sein, um es zu kennen? Wie lange dauert es, eins mit seiner Kultur zu werden, seine Seele zu verstehen, seine Naturwunder zu begreifen?

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Manche sagen, das dauert ein Leben lang. Wir sagen, zwanzig mal reicht. Denn seit mehr als 20 Jahren bauen wir an den namibischen Plätzen unfassbarer Naturwunder und Kulturgeschichten fantastische Erlebnislodges. Manchmal aus historischen Farmen, immer in der Tradition unseres Landes und mit verwöhnendem Komfort. Mehr als 20 Lodges und ein Hotel sind es bis heute, und trotzdem verstehen wir uns nicht als Hotelkette. Denn jede Unterkunft hat ihren eigenen Charakter. Jede liegt in unmittelbarer Nähe einer spektakulären Sehenswürdigkeit. Jede ist ein Erlebnis für sich, mit Abenteuern zum Greifen nah und Herzklopfen inklusive. Und wenn Sie von Ihren Safaris in die überwältigende Natur und Tierwelt zurückkehren, beginnt umsorgt von namibischer Gastfreundschaft der zweite Teil eines großartigen Tages.

Das ist das Gondwana-Gefühl. Namibia aus ganzem Herzen.

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Aktuelle Meldungen

Gipfelstürmer entdeckt Weiße Dame

Avatar of inke inke - 08. Januar 2016 - Entdecken Sie Namibia

Felsmalerei mit der Weißen Dame am Brandberg. (Foto: Harald Süpfle)

Reinhard Maack ist der erste europäische Bezwinger der höchsten Erhebung Namibias, des Königsteins (2573 m) im Brandbergmassiv, und der Entdecker der ‚Weißen Dame‘. Diese und andere Felsmalereien zeugen davon, dass Ureinwohner lange vor ihm dort waren. Als Maack im Februar 1917 erstmals mit seinem Freund A. Hofmann den Brandberg erkundet, handeln die beiden jungen Männer in privater Kapazität und aus rein jugendlichem Idealismus: Sie wollen die höchste Erhebung Südwestafrikas einwandfrei bestimmen, topografische und trigonometrische Arbeiten ausführen sowie gute Karten erstellen. Dazu ist jedoch eine zweite Brandberg-Expedition nötig, zu der Maack im Dezember 1917 aufbricht: 

Der 26-jährige Reinhard Maack lässt das Basislager im Ugabrivier aufstellen, wo es genügend Wasserstellen gibt. Am 30. Dezember 1917 macht er sich zusammen mit seinen Begleitern, Professor Dr. A. Gries, damaliger Direktor des Realgymnasiums in Windhoek, und dem ehemaligen Schutztruppenleutnant Georg Schulze aus Keetmanshoop, auf den Weg zum Eingang der Tsisab-Schlucht, von wo aus der Aufstieg auf den Brandberg beginnen soll. 

Maack war 1911 als ausgebildeter Landvermesser in die damals deutsche Kolonie gekommen. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs arbeitete er als Angestellter bei der Südwestafrikanischen Landesvermessung, dann meldete er sich zum Dienst bei der deutschen Schutztruppe. 1915 wurde er interniert, konnte jedoch aus der Kriegsgefangenschaft entkommen. Seitdem lebte er unter dem falschen Namen Karl Ritter als Landschaftsmaler in Swakopmund, wo er mit A. Hofmann, der dort als Kartograph der Deutschen Kolonialgesellschaft arbeitete, private Pläne zur genaueren Erforschung des Brandbergs schmiedete. 

Der beschwerliche Aufstieg auf den höchsten Gipfel des Brandbergs beginnt in den frühen Morgenstunden des 31. Dezember 1917. Die drei Männer sind beladen mit Proviant und grundlegender technischer Ausrüstung. 

„Nur vorwärts und aufwärts war unser ganzes Denken. Niemand sprach ein unnötiges Wort. So wurde unser Eindringen in den Brandberg ein stilles Ringen unsererseits mit den Wirren und wüsten Hindernissen in einer unnahbar schweigsamen Natur.“

Bei sommerlicher Hitze, ausgestattet mit spärlichen Wasserrationen, klettern und springen sie drei Tage lang über sperriges Blockgeröll dem Gipfel entgegen. Sie haben großes Glück, denn sie entdecken in einer Felsspalte Tropfwasser und tags darauf Grabwasser, mit dem sie ihre Wasserflaschen auffüllen können. Am Abend des 2. Januar 1918 stehen Maack, Gries und Schulze auf dem Gipfel und genießen die unglaubliche Sicht, die grenzenlose Stille und den unendlichen Frieden der Natur ringsum. Maack schreibt in sein Tagebuch:

„Zur Erreichung des Brandberggipfels sind (...) drei Dinge unerläßlich: erstens Wasser und Training im Dursten, zweitens ein dickes Fell, das auf nacktem Fels gut ruhen läßt und drittens eiserne Energie, die notwendig ist, um den endlosen Anmarsch über das wilde Blockgeröll zu überwinden.“ 

Nach einer erbärmlich kalten Nacht nimmt Maack Daten zur Höhenbestimmung des Brandberggipfels auf. In einer leeren Blechdose hinterlassen die drei Männer einen Zettel mit Luftdruckdaten und ihren Unterschriften. Die Blechdose wird erst 25 Jahre später (1943) vom zweiten Bezwinger des Königsteins, Denis Woods aus Kapstadt, entdeckt. Dieser lässt sie an ihrem Platz, damit andere dort ihre Notizen hinterlassen können. Einige Jahre später wird die Dose durch ein Gipfelbuch ersetzt. 

Der Abstieg der Maack-Gruppe vom Brandberg-Gipfel beginnt noch am selben Morgen und geht zügig vonstatten. Bei ihrer letzten Rast im Brandbergmassiv am 4. Januar um 9 Uhr – Essens- und Wasservorräte sind längst aufgebraucht – liegt der Ausgang der Tsisab-Schlucht nur noch etwa eine Stunde entfernt. Maack, der sich für prähistorische Zeichnungen interessiert, bittet seine Kameraden, typische Plätze nach Felsmalereien abzusuchen. Doch Gries und Schulze zeigen dabei keine allzu große Ausdauer; schon bald machen sie sich auf den Weg zum Ausgang der Schlucht, wo sie Wasser zurückgelassen haben. Maack krabbelt auf der Suche nach Felsbildern weiter durch die Lücken zwischen den Granitblöcken. 

„Trotz aller Erwartung erfuhr ich eine so große Ueberraschung, daß ich in meiner Kriechbewegung erstarrte, als ich im Halbdunkel der Grotte meine Augen umherschweifen ließ. Meine beglückten Augen schauten auf die schönste Felsmalerei des palaeolithischen Kulturkreises, die ich je in Südwestafrika angetroffen hatte. Solch vielfarbig gemalte Menschen- und Tierfiguren und solch stilistische Vollendung hatte ich bisher weder bei Spitzkoppe noch im Erongo-Gebirge, noch im Namaland angetroffen.“

Durch einen Signalschuss ruft Maack seine Kameraden zurück, die angesichts seiner Entdeckung in Rufe des Erstaunens ausbrechen. Maack zeichnet eine Kleinzkizze des Gesamtbilds in sein Routenbuch und notiert die Farben. Eine 40 cm große Figur in der „letzten bunten Tanzgruppe“ fällt ihm besonders ins Auge – die spätere Weiße Dame, die er in seinem Tagebuch als „männlichen Tänzer“ bezeichnet. Maack, Gries und Schulze halten sich etwa eine Stunde lang in der Grotte auf, dann treiben Hunger und Durst sie weiter zum Ausgang der Tsasibschlucht und dem Basislager im Ugab. 

Maack kehrt erst 39 Jahre später, inzwischen als international anerkannter Wissenschaftler, in die nach ihm benannte Grotte zurück. Er hatte Südwestafrika 1921 verlassen und war zunächst nach Deutschland zurückgegangen. Zwei Jahre später wanderte der geborene Herforder nach Brasilien aus und besuchte Deutschland nur noch zu Studienaufenthalten. Er wurde Professor der Geologie an der brasilianischen Universität Curitiba. 1969 verstarb er in seiner Wahlheimat im Alter von 76 Jahren.

Die Erforschung der Weißen Dame und der anderen Felsmalereien im Brandbergmassiv hielt andere Wissenschaftler in Atem: Die Weiße Dame bekam ihren Namen in den 50er Jahren vom französischen Priester und Prähistoriker Henri Breuil (1877-1961). Er verglich sie mit griechischen Darstellungen auf Kreta, wie sie zum Beispiel im Palast von Knossos zu finden sind. Obwohl die Figur keine weiblichen Formen aufweist, schloss er aufgrund der Körperhaltung und des Gegenstands in ihren Händen – den er als Gefäß oder Lotusblume deutete -, dass es sich um eine Frau handeln müsse. Heute nimmt man an, dass die Gegenstände Jagdausrüstung darstellen und die Figur daher ein Krieger oder Schamane sein könnte.

Das Brandbergmassiv gilt als Schatzinsel, denn es beherbergt 50.000 bildliche Darstellungen aus lange zurückliegenden Zeiten. Mit der Bestandsaufnahme dieser Felsmalereien sind Namen wie Ernst Rudolf Scherz, der hierzu drei Bücher veröffentlichte, und Harald Pager, der an 879 Fundstellen 45.000 Figuren abzeichnete, eng verbunden. Diese Lebensbilder frühgeschichtlicher Kulturen sind einzigartige historische Dokumente, deren Entschlüsselung und Datierung wichtige Anhaltspunkte zur Rekonstruktion der afrikanischen Kulturgeschichte liefern können.

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