Rinderpest legt Transportsystem lahm - Namibia Safari und Lodges - Gondwana Collection

Namibia. Wie oft muss man in diesem einzigartigen Land gewesen sein, um es zu kennen? Wie lange dauert es, eins mit seiner Kultur zu werden, seine Seele zu verstehen, seine Naturwunder zu begreifen?

Willkommen bei Gondwana Collection

Manche sagen, das dauert ein Leben lang. Wir sagen, zwanzig mal reicht. Denn seit mehr als 20 Jahren bauen wir an den namibischen Plätzen unfassbarer Naturwunder und Kulturgeschichten fantastische Erlebnislodges. Manchmal aus historischen Farmen, immer in der Tradition unseres Landes und mit verwöhnendem Komfort. Mehr als 20 Lodges und ein Hotel sind es bis heute, und trotzdem verstehen wir uns nicht als Hotelkette. Denn jede Unterkunft hat ihren eigenen Charakter. Jede liegt in unmittelbarer Nähe einer spektakulären Sehenswürdigkeit. Jede ist ein Erlebnis für sich, mit Abenteuern zum Greifen nah und Herzklopfen inklusive. Und wenn Sie von Ihren Safaris in die überwältigende Natur und Tierwelt zurückkehren, beginnt umsorgt von namibischer Gastfreundschaft der zweite Teil eines großartigen Tages.

Das ist das Gondwana-Gefühl. Namibia aus ganzem Herzen.

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Aktuelle Meldungen

Rinderpest legt Transportsystem lahm

Avatar of inke inke - 15. April 2016 - Entdecken Sie Namibia

In Südafrika grassierte die Rinderpest 1896. (Foto: Wikipedia)

Im Jahr 1896 brach am Sambesi die Rinderpest aus und verbreitete sich wie ein Lauffeuer durch das südliche Afrika. Allein in Südafrika kamen schätzungsweise 2,5 Millionen Rinder ums Leben; die Todesrate bei Wild sah ähnlich aus. Die Tierseuche erreichte Namibia, das damalige Deutsch-Südwestafrika, Anfang April 1897.

Die Behörden in Deutsch-Südwestafrika hatten versucht, das Übergreifen der Rinderpest auf die Kolonie durch vorbeugende Maßnahmen wie Absperrungen, Desinfektionen und experimentelle Impfungen zu verhindern. Vergebens. 

Die Seuche im Jahr 1897 überschattete alle bisherigen Viehverluste durch andere Tierkrankheiten. Sie legte das auf Ochsenwagen angewiesene Transportnetz lahm. Frachtwagen blieben auf der Strecke zwischen Swakopmund und Windhoek liegen, weil die Ochsengespanne erkrankten. Um den Schaden für die Wirtschaft möglichst gering zu halten, wurde sofort mit dem Bau einer Eisenbahnverbindung zwischen Swakopmund und Windhoek begonnen. Außerdem wurden verstärkt Maultiere für das Transportwesen gezüchtet, die nicht von der Rinderpest betroffen waren.  

Die Seuche beschleunigte nicht nur den Aufbau der Infrastruktur in Deutsch-Südwestafrika, sondern auch die Entwicklung des Veterinärwesens. Bereits 1894 war mit Dr. W. Rickmann der erste deutsche Tierarzt in der Kolonie eingetroffen, um die Lungenseuche bei Rindern zu bekämpfen. Auf seine Initiative hin wurde 1895 auf der Farm Gammans außerhalb Windhoeks ein Lungenseucheposten eingerichtet, der im Zuge der Rinderpest zu einem veterinär-bakteriologischen Institut ausgebaut wurde. Dort wurde ab 1899 der Impfstoff gegen Rinderpest hergestellt. 

Die Rinderpest wird durch ein Virus verursacht. Die Symptome - hohes Fieber, Ausfluss aus Nasenhöhle und Maul sowie Durchfall - treten 2 bis 15 Tage nach der Ansteckung auf. Nach ungefähr einer weiteren Woche sterben mehr als 90 Prozent der erkrankten Rinder. Die Seuche ist auch für Wildtierarten wie zum Beispiel den afrikanischen Büffel, Giraffen, Kudus und andere Antilopenarten hoch ansteckend. 

Kurz nach dem Ausbruch der Rinderpest in Deutsch-Südwestafrika wurde der deutsche Pionier der modernen Bakteriologie und Mikrobiologie, Professor Robert Koch, nach Windhoek gerufen. Der Nobelpreisträger des Jahres 1905 schickte seinen Assistenten Dr. Kohlstock, der sich zu diesem Zeitpunkt wegen der Seuche in Südafrika aufhielt. Er traf im Mai 1897 in Swakopmund ein. Sofort wurden systematische Kontrollmechanismen in Kraft gesetzt: Das Land wurde in Impfbezirke eingeteilt und Soldaten, Beamte und Farmer im Impfen unterwiesen. 

Die erste Impfung der Rinder erfolgte mit Rinderpestgalle. Etwa vier Wochen später wurde zur Festigung der Immunität mit Rinderpestblut nachgeimpft. Auf diese Weise konnten fast 90% der geimpften Bestände gerettet werden. Bei ungeimpftem Vieh lag die Todesrate bei 95%.  

Die Impfkampagne erwies sich im weitläufigen Deutsch-Südwestafrika schon bei den weißen Farmern als schwierig; bei den riesigen Rinderherden vor allem der Hereros ergaben sich noch größere Probleme. Die Hereros hatten Vorbehalte gegen das Impfen und zögerten lange mit ihrer Zustimmung. Sie verloren bis zu 60 Prozent ihrer Herden. In der Landesmitte im Raum Windhoek, Otjimbingwe und Rehoboth, konnten durch Impfungen etwa 60 bis 80 Prozent der Herden gerettet werden.

Fast die gesamte Viehhaltung und Fleischproduktion kam durch die Rinderpest zum Erliegen. Die Fleischpreise stiegen auf das Dreifache. Für die Hereros bedeutete der Verlust des Großteils ihrer Herden die Verarmung. Um zu überleben, mussten sie Land verkaufen. Vor dem Ausbruch der Seuche hatten sie den Viehhandel beherrscht, da Handelsreisende den Tauschhandel mit mit den Hereros den Bargeldzahlungen an die weißen Siedler vorzogen. Durch die Rinderpest änderte sich diese Situation. Die weißen Farmer kamen besser ins Geschäft.  

Die Seuche im Jahr 1897 wütete vor allem im Norden und in der Landesmitte; auch der Süden war betroffen. Sie endete noch im selben Jahr ebenso plötzlich, wie sie aufgetreten war. Danach wurden nur noch kleine Ausbrüche dieser Tierkrankheit verzeichnet, denn die geimpften Rinder und die Kälber geimpfter Kühe blieben immun. 

Seit 1905 gilt Namibia als frei von Rinderpest, wenn auch die „Rote Linie“, ein Veterinärzaun im Norden des Landes, nach mehr als einem Jahrhundert noch daran erinnert. Denn als vorbeugende Maßnahme gegen die Rinderpest war 1896 eine viehfreie Zone von 20 km Breite geschaffen worden, um ein Vordringen der Tierkrankheit von Norden und Osten zu verhindern. Diese Absperrung trennt heute noch die kommunalen Farmgebiete im Norden von den vorrangig kommerziellen Farmgebieten im Rest des Landes. Gegenwärtig dient sie vor allem dazu, die Übertragung von Maul- und Klauenseuche zu verhindern. 

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