1909: Kamelexpedition bewältigt höchste Dünen der Welt - Namibia Safari und Lodges - Gondwana Collection

Namibia. Wie oft muss man in diesem einzigartigen Land gewesen sein, um es zu kennen? Wie lange dauert es, eins mit seiner Kultur zu werden, seine Seele zu verstehen, seine Naturwunder zu begreifen?

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Aktuelle Meldungen

1909: Kamelexpedition bewältigt höchste Dünen der Welt

Avatar of inke inke - 10. Juni 2016 - Entdecken Sie Namibia

Zwei Dromedare mit einem südafrikanischen und einem deutschen Sattel (rechts). (Foto: Namibisches Nationalarchiv)

Während der Namib-Dünengürtel zwischen Walvis Bay und Lüderitz heute eine beliebte Route für Geländefahrzeuge ist, wurde er zu Beginn des 20. Jahrhunderts von beherzten Entdeckern ohne nennenswerte Hilfsmittel erforscht. Die meisten Expeditionen, die die Namib südlich des 24. Breitengrades von Ost nach West durchqueren wollten, kamen nicht weit: Sie blieben schlicht und einfach im Sand stecken. Der erste Europäer, der von Sesriem aus die Küste am Atlantischen Ozean erreichte, war 1909 Georg M. Stillger mit einer Kamelexpedition, wie die Lüderitzbuchter Zeitung am 19. Juni 1909 in einer Beilage berichtete. 

Georg M. Stillger hatte seine Kamele - wie man die einhöckrigen Dromedare in Deutsch Südwestafrika umgangssprachlich nannte - für die Expedition gut vorbereitet. Noch nie war es anderen Expeditionen mit Ochsen, Pferden oder Mauleseln zuvor gelungen, den Tsauchab hinunter nach Westen zu ziehen und die hohen Sanddünen im heutigen Sossusvlei zu überqueren.

„Herr Georg M. Stillger verließ Ende April Bethanien mit bereits angelernten Kamelen, nahm den Weg über Aubrus (...). Der Weg führte zuerst am Rand der Namib entlang, wo günstigstes Terrain für Farmen vorhanden ist. Fruchtbarkeit mit genügendem Vorrat von Wasser, selten reicher Wildbestand, werden das Land an der Namib wohl in Kürze zu begehrenswerten Kaufobjekten machen. Der Kolonialgesellschaft bieten sich wieder bedeutende Einnahmequellen.“

Georg M. Stillger erreichte Sesriem Mitte Mai. Dort traf er mehrere andere Expeditionen an, die die Namib mit Ochsen und Mauleseln durchqueren wollten. Am 30. Mai 1909 machte sich Stillger mit seinen Helfern und Kamelen auf den Weg. Er wusste, dass ihnen nun das härteste Teilstück ihrer Expedition bevorstand. 

„Es war nur möglich, den Tsauchab etwa 40 Kilometer in westlicher Richtung zu verfolgen. Eine Düne von über 200 Meter senkrechter Höhe versperrte dann den Weg. Mehrere Dünen waren bis dahin mit nicht allzugroßer Schwierigkeit passiert. Um über die große Düne zu kommen, brauchten die Kamele ungefähr acht Stunden, bis der Gipfel erreicht war. Wären die Tiere nicht schon früher in der Südnamib an die Strapazen gewöhnt gewesen, und hätten sie sich nicht mit dem Wehsand, der kein festes Auftreten gestattet, vertraut gemacht, so hätten sie hier sicher versagt. Jeder hat bis jetzt die Passierung des genannten Dünengürtels an dieser Stelle als absolut undenkbar bezeichnet, eine Ansicht, die jedoch durch die Ausdauer des Herrn Stillger und der trainierten Tiere glänzend widerlegt ist. Bekanntlich sind Expeditionen von Major Maerker, Voigts und anderen nicht durchgekommen. Die Länge der Dünen ist unabsehbar und es war notwendig, noch ca. 50 bis 60 Dünen, die allerdings nicht die gewaltige Höhe der erwähnten erreichen, zu übersteigen. Innerhalb sieben entbehrungsreichen Tagen wurden kaum 80 Kilometer zurückgelegt. In dem ganzen Wüstengürtel, der Sandregion, fand sich für die Kamele kein Futter, sie mussten mit Reis kümmerlich hingehalten werden. Skelette von Gemsböcken lagen in großer Anzahl in den Dünen, verdurstet und verhungert!“

Stillger hatte seine Expedition aus gutem Grund mit Kamelen geplant. Seit Jahrtausenden sind diese Paarhufer in den Wüsten Asiens und Afrikas zu Hause und haben sich im Laufe der Zeit an die unwirtlichen Lebensbedingungen angepasst: an die Hitze, starke Temperaturschwankungen, Sandstürme, Nahrungs- und Wasserknappheit. Durch ihre Gestalt und die Körperfunktionsweise schützen sie sich vor Überhitzung und Wasserverlust und legen einen körpereigenen Energie- und Wasserspeicher an. Die Körpertemperatur der Kamele ist variabler als die der meisten anderen Säugetiere und kann um sechs bis acht Grad schwanken, was das Schwitzen deutlich vermindert. Ein Kamel übersteht einen Wasserverlust von 120 Litern ohne Schäden; das sind etwa 40% seines Körpergewichts. Es kann ein bis zwei Wochen ohne Wasser auskommen. 

Die Höcker dienen auf langen Wanderungen der Energieversorgung des Tieres. Sie bestehen zum größten Teil aus Fett. Durch diese Reserve kann ein Kamel bis zu einem Monat auf Futter verzichten. Kamele gehören zu den sogenannten Schwielensohlern. Die Schwielen an ihren Füßen sorgen dafür, dass das Gewicht der Tiere auf dem losen Sandboden gleichmäßig verteilt wird und sie nicht einsinken. Hinzu kommt, dass die Oberlippe der Kamele gespalten ist und die Nasenlöcher schlitzförmig sind. Sie können verschlossen werden und sind so vor Sand geschützt. Alle diese Eigenschaften der Kamele trugen zum Erfolg der Expedition von Georg M. Stillger bei. 

„Am sechsten Tage (den 6. Juni), nachdem nur Sanddünen passiert waren, kam die Expedition bei Hollam Birds Insel (24 ½ Parallelgrad) an die See. Dort wurde überlegt, ob es richtiger sei, nach Sandwichhafen oder nach Lüderitzbucht zu gehen. Herr Stillger entschloss sich für das letztere. Eine Rückkehr nach dem Ausgangspunkt wäre undenkbar gewesen. Vier Tage zogen die Leute an der Küste südlich, teilweise bis zur Brusthöhe bei niedrigstem Wasserstand das Meer durchwatend, da sich die Sanddünen bis in das Meer tief hineinschieben. Hier war eine große Gefahr vorhanden und Herr Stillger entrann einmal dem sicheren Tod dadurch, daß eine große Sandmasse kurz hinter ihm einstürzte. Wäre dies früher geschehen, so hätte er sein Ende hier gefunden, da die herankommenden Fluten ein Zurück nicht erlaubten. Bei den Oster [Oyster] Cliffs, welche bis 35 Kilometer nördlich Spencer Bay sein dürften, wurde der Weg am Strande passierbar. Von Spencer Bay ab ist der Weg bis Lüderitbucht, das Herr Stillger am 11. Juni erreichte, bekannt. Die erste Wasserstelle lag südlich von Spencer Bay.“

Insgesamt legte die Stillger-Expedition von Bethanien bis Lüderitzbucht etwa 700 Kilomter in sechs Wochen zurück. Der Expeditionsführer führte den Erfolg auf die gute Planung und Vorbereitung zurück, die sorgfältige Auswahl der Kamele und die Begleitung durch zuverlässige einheimische Hilfskräfte.

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