Brukkaros - Krater einer Gasexplosion - Namibia Safari und Lodges - Gondwana Collection

Namibia. Wie oft muss man in diesem einzigartigen Land gewesen sein, um es zu kennen? Wie lange dauert es, eins mit seiner Kultur zu werden, seine Seele zu verstehen, seine Naturwunder zu begreifen?

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Manche sagen, das dauert ein Leben lang. Wir sagen, zwanzig mal reicht. Denn seit mehr als 20 Jahren bauen wir an den namibischen Plätzen unfassbarer Naturwunder und Kulturgeschichten fantastische Erlebnislodges. Manchmal aus historischen Farmen, immer in der Tradition unseres Landes und mit verwöhnendem Komfort. Mehr als 20 Lodges und ein Hotel sind es bis heute, und trotzdem verstehen wir uns nicht als Hotelkette. Denn jede Unterkunft hat ihren eigenen Charakter. Jede liegt in unmittelbarer Nähe einer spektakulären Sehenswürdigkeit. Jede ist ein Erlebnis für sich, mit Abenteuern zum Greifen nah und Herzklopfen inklusive. Und wenn Sie von Ihren Safaris in die überwältigende Natur und Tierwelt zurückkehren, beginnt umsorgt von namibischer Gastfreundschaft der zweite Teil eines großartigen Tages.

Das ist das Gondwana-Gefühl. Namibia aus ganzem Herzen.

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Aktuelle Meldungen

Brukkaros - Krater einer Gasexplosion

Avatar of inke inke - 19. August 2016 - Entdecken Sie Namibia

Kein erloschener Vulkan: Der Brukkaros.

Viele halten ihn für einen erloschenen Vulkan, den gewaltigen Krater des Brukkaros westlich der Fernstraße zwischen Mariental und Keetmanshoop. Auch Geologen waren anfangs dieser Meinung, aufgrund seiner äußeren Gestalt: 1.603 m hoch, 600 m aus der Ebene herausragend, 10 km Durchmesser an der Basis, 3 km Durchmesser des Kraters, typische Hangform eines Vulkans. Doch das Gestein, das man gewöhnlich im Umfeld feuerspeiender Berge findet, fehlte in der Umgebung des Brukkaros. Nach gründlicher Untersuchung der Gesteine im und um den Krater haben Geologen das Geheimnis um die Herkunft des Brukkaros schließlich gelüftet.

Die Geburt des Kraterberges liegt etwa 80 Millionen Jahre zurück. Damals befand sich die Aufspaltung des Urkontinentes Gondwana in ihrer Endphase, Südamerika trennte sich von Afrika. Die Stelle, an der sich heute der Brukkaros erhebt, lag unterhalb der damaligen Erdoberfläche. Aus großen Tiefen drang flüssiges Magma in die Erdkruste ein, erreichte jedoch nicht die Erdoberfläche – wie dies bei einem Vulkan der Fall gewesen wäre. Stattdessen hob es die oberen Gesteinsschichten an. Der Druck aus dem Erdinneren war so groß, dass ein regelrechter Berg entstand. Die Geologen nennen das Aufdomung.

Durch das Aufwölben der Erdoberfläche entstanden im Erdinneren Risse und Spalten. Durch diese wiederum schoss glühend heißes Magma rasch in eine Schicht, in der sich Grundwasser befand. Das Wasser wurde schlagartig aufgeheizt und verwandelte sich in Dampf. Dadurch entstand ein Überdruck, der sich in einer gewaltigen Explosion entlud. Die Erdoberfläche wurde teilweise weggesprengt. Außerdem stürzte der Hohlraum ein, der unter der Wölbung entstanden war. Auf diese Weise bildete sich ein Einsturztrichter, eine so genannte Caldera – der Krater des Brukkaros.

Der Unterschied zu einem Vulkan liegt auf der Hand: Während ein Vulkan sich allmählich an der Oberfläche aufbaut, indem aus dem Erdinnern ständig Lava nachstößt und herausgeschleudert wird, entstand der Brukkaros durch eine Explosion. Im Einsturztrichter des Brukkaros sammelte sich später Wasser. Dieser See wurde im Laufe der Zeit durch Erosion der Innenwände mit Sedimenten aufgefüllt. Das noch warme Magma im Untergrund ließ um den See herum heiße Quellen entstehen. Sie transportierten quarzhaltige Lösungen an die Erdoberfläche, die schließlich den Schutt am Kraterboden miteinander verkitteten. Dieses Gestein, Brekzie genannt, findet man heute noch am Boden des Brukkaros.

An der Südseite des Kraters grub abfließendes Wasser im Laufe der Jahrmillionen eine tiefe Schlucht. Sie bildet den Zugang zum Boden und zum Rand des Kraters. Wahrscheinlich inspirierte sie die ansässigen Nama auch zum Namen des Bergmassivs: Geitsi Gubib heißt soviel wie ‚großer Leder-Lendenschurz‘. Dieses traditionelle Kleidungsstück, das sich die Frauen um die Hüfte schlugen, hatte offenbar dieselbe Form wie der gewaltige Berg. Das Wort Brukkaros lässt sich darauf zurückführen: Broek bedeutet im Afrikaansen ‚Hose‘ und wird ‚Bruk‘ ausgesprochen, Karos ist das Nama-Wort für Lendenschurz.

Heute führt ein Wanderpfad durch die Schlucht in den Krater und schlängelt sich am Südhang hinauf bis zum Rand. Wer ihm folgt, trifft auf einige verfallene Gebäude. Sie erinnern an ein Observatorium, das im Auftrag der Smithsonian Institution und der National Geographic Society der USA von 1926 bis 1931 betrieben wurde. Mit täglichen Messungen wurden Daten zu Schwankungen der Sonnenenergie gesammelt, weil man davon ausging, dass sie das Wetter beeinflussen. Zur Messung brauchte man einen Standort mit wenig Strahlungsverlust durch Atmosphäre, mit hohem Sonnenstand auch im Winter und mit vielen wolkenlosen Tagen im Jahr. Die Station bestand von Oktober 1926 bis Dezember 1931 und wurde aufgegeben, nachdem sich der Zusammenhang zwischen Sonne und Wetter nicht nachweisen ließ.

Dass die Forscher viel Freizeit gehabt haben müssen und Tennis wohl ein beliebter Zeitvertreib gewesen war, stellt man fest, wenn man auf dem Kraterrand weiter nach Nordwesten entlang wandert. Dort hatten die Forscher eine relativ ebene, rechteckige Fläche von größeren Steinen befreit. In der Mitte der langen Seitenlinien wurde je ein hüfthohes Stahlrohr mit Zement im Boden verankert, als Halterung für das Netz. Die Fläche ist noch heute zu erkennen und auch die Rohre ragen noch aus dem Boden.

Spuren der Heliographenstation auf dem Ostrand des Brukkaros aus der deutschen Kolonialzeit dagegen sind nicht mehr zu finden. Um Nachrichten per Spiegel oder Lampe zu ‚morsen‘, hatte die deutsche Schutztruppe eine Kette von Stationen auf Berggipfeln errichtet, die von Lüderitz über Keetmanshoop bis nach Windhoek reichte. Auf dem Nordrand des Kraters erhebt sich heute ein Sendemast.

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