Burchell-Zebra - Wenn die Streifen verwischen - Namibia Safari und Lodges - Gondwana Collection

Namibia. Wie oft muss man in diesem einzigartigen Land gewesen sein, um es zu kennen? Wie lange dauert es, eins mit seiner Kultur zu werden, seine Seele zu verstehen, seine Naturwunder zu begreifen?

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Manche sagen, das dauert ein Leben lang. Wir sagen, zwanzig mal reicht. Denn seit mehr als 20 Jahren bauen wir an den namibischen Plätzen unfassbarer Naturwunder und Kulturgeschichten fantastische Erlebnislodges. Manchmal aus historischen Farmen, immer in der Tradition unseres Landes und mit verwöhnendem Komfort. Mehr als 20 Lodges und ein Hotel sind es bis heute, und trotzdem verstehen wir uns nicht als Hotelkette. Denn jede Unterkunft hat ihren eigenen Charakter. Jede liegt in unmittelbarer Nähe einer spektakulären Sehenswürdigkeit. Jede ist ein Erlebnis für sich, mit Abenteuern zum Greifen nah und Herzklopfen inklusive. Und wenn Sie von Ihren Safaris in die überwältigende Natur und Tierwelt zurückkehren, beginnt umsorgt von namibischer Gastfreundschaft der zweite Teil eines großartigen Tages.

Das ist das Gondwana-Gefühl. Namibia aus ganzem Herzen.

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Aktuelle Meldungen

Burchell-Zebra - Wenn die Streifen verwischen

Avatar of inke inke - 16. September 2016 - Entdecken Sie Namibia

Friedlich grasen das schwarze Zebra und seine normal gestreiften Artgenossen nebeneinander. Foto: Dirk Heinrich

Vor vielen Jahren meldete ein Tourist aus Südafrika den Naturschutzbeamten im Etosha-Nationalpark, dass er nicht Blacky, sondern „die ander merrie“ (afr.: die andere Stute) gesehen habe. Blacky war zu dem Zeitpunkt wohl das bekannteste Steppenzebra im Etosha-Nationalpark, denn die Stute war fast schwarz. Es gab aber ein zweites Zebra, dessen schwarze Streifen ebenfalls ineinander verflossen, mit den üblichen weißen Stellen an den Beinen und am Bauch. Von dem Tag an, an dem der aufgeregte Transvaaler die ‚ander merrie‘ gemeldet hatte, wurde die zweite Stute Annemarie genannt, weil der englischsprachige Naturschutzbeamte einige Schwierigkeiten mit dem Afrikaans hatte.

Blacky und Annemarie sorgten einige Jahre lang in den weiten Flächen des Parks für Aufregung, wenn sie entdeckt wurden. Die beiden ungewöhnlich gemusterten Burchell-Zebras, die im Volksmund auch Flächenzebras genannt werden, lüfteten manch ein Geheimnis der Wanderungen ihrer Familiengruppen, denn die auffälligen Tiere waren leicht zwischen ihren schwarz-weiß gestreiften Artgenossen zu entdecken. Bis in die großen weiten Flächen – Grootvlaktes - westlich von Okaukuejo zog es die beiden schwarzen Zebras mit den übrigen Familiengruppen und Herden.

Eines Tages mitten in der Regenzeit waren einige Touristen und Naturschutzbeamten in Namutoni erfreut, ein fast schwarzes Fohlen in der grünen Landschaft zu entdecken. Das junge Zebra, dessen Streifen ebenfalls völlig verwischt waren, konnte des Öfteren bei der Wasserstelle Klein-Namutoni beobachtet werden. Selbst Wissenschaftler begannen sich für die schwarzen Zebras Etoshas zu interessieren. Das schwarze Fohlen von Namutoni war jedoch eines Tages verschwunden und wurde nie wieder gesehen. Vermutlich haben Löwen oder Tüpfelhyänen das auffällig aussehende Fohlen gerissen.

Warum es zu den Mutationen der wenigen einzelnen Zebras kommt, ist wissenschaftlich noch nicht geklärt. Es könnte sein, dass dies durch Gene hervorgerufen wird und vererbt werden kann; oder dass die für die Produktion schwarzer Farbe zuständigen Körperzellen (Melanozyten) beschädigt sind. Eine verstärkte Produktion schwarzer Pigmente könnte die Folge sein.

Blacky und Annemarie gibt es nicht mehr, obwohl Burchell-Zebras (Equus Burchelli) 20 bis 25 Jahre alt werden können. Inzwischen sind jedoch neue ‚schwarze‘ Zebras im Etosha-Nationalpark zu beobachten. 2012 leben dort drei von ihnen, aber sie haben weder Namen noch sorgen sie für so große Aufregung wie einst Blacky und Annemarie.

Dabei sind nicht nur die sogenannten schwarzen Zebras, deren schwarze Streifen ineinander verlaufen und kein klares Streifenmuster erkennen lassen, individuell zu unterscheiden, sondern jedes einzelne Zebra. Die Streifenmuster sind so verschieden wie Fingerabdrücke. Nur Spezialisten mit besonderen Formeln und Computerprogrammen können einzelne unterscheiden. Für den normalen Besucher ist es auf jeden Fall unmöglich, ein Zebra an seinem ‚gewöhnlichen‘ Streifenmuster wiederzuerkennen.

Die am Anfang so auffällig wirkenden schwarzen und weißen Streifen entpuppen sich sehr oft als ausgezeichnete Tarnung, und die Körper der immer wohlgenährt wirkenden Zebras scheinen mit der Umgebung zu verwischen. Besonders wenn die Tiere in Bewegung sind, ist es schwierig, einzelne in der Gruppe zu erkennen. Es wird vermutet, dass es ihren Feinden, den Raubtieren, ebenso ergeht wie uns Menschen. Warum sonst würden Tiere ein so auffälliges Streifenmuster haben. Flüchten die pferdeartigen Tiere in einem Familienverband dicht beieinander, scheint es für Löwen oder Tüpfelhyänen schwierig zu sein, ein einzelnes Tier auszumachen. Bleibt jedoch eines zurück oder schert aus der Gruppe aus, ist es Ziel der Raubtiere.

Die Launen der Natur werden uns bestimmt immer wieder einmal ein Zebra mit ungewöhnlichem Muster bescheren. Im westlichen Teil des Parks gab es einst ein Jungtier mit einem Leopardenmuster auf der Hinterhand und auf dem Rücken sowie schwarze Streifen darunter und am Hals. Vielleicht taucht ja wieder eine Blacky auf, die ganz schwarz ist oder gar ein Whitey! Ohne die auffällig gefärbten Zebras müssen die Forscher jedoch die Tiere markieren, wenn sie ihre Wanderungen verfolgen wollen. Eine Zeitlang wurde dies mit breiten farbigen oder nummerierten Halsbändern getan. Kein schöner Anblick für den Touristen, da wäre eine Annemarie schon besser.

Erstaunlicherweise wurden bisher nur bei den im gesamten Etosha-Nationalpark vorkommenden Burchell-Zebras die schwarzen Versionen beobachtet und nicht bei den nur im Westen des Parks vorkommenden Hartmann-Zebras. Diese beiden Arten lassen sich gut unterscheiden. Beim Burchell-Zebra laufen die schwarzen Streifen unter dem Bauch zusammen, sie haben sogenannte Schattenstreifen zwischen den schwarzen und weißen Streifen, und ihre Streifen reichen an den Beinen nicht – wie beim Hartmann-Zebra – bis an die Hufe.

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