Hoodia - Zähe Pflanze der Wüste - Namibia Safari und Lodges - Gondwana Collection

Namibia. Wie oft muss man in diesem einzigartigen Land gewesen sein, um es zu kennen? Wie lange dauert es, eins mit seiner Kultur zu werden, seine Seele zu verstehen, seine Naturwunder zu begreifen?

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Manche sagen, das dauert ein Leben lang. Wir sagen, zwanzig mal reicht. Denn seit mehr als 20 Jahren bauen wir an den namibischen Plätzen unfassbarer Naturwunder und Kulturgeschichten fantastische Erlebnislodges. Manchmal aus historischen Farmen, immer in der Tradition unseres Landes und mit verwöhnendem Komfort. Mehr als 20 Lodges und ein Hotel sind es bis heute, und trotzdem verstehen wir uns nicht als Hotelkette. Denn jede Unterkunft hat ihren eigenen Charakter. Jede liegt in unmittelbarer Nähe einer spektakulären Sehenswürdigkeit. Jede ist ein Erlebnis für sich, mit Abenteuern zum Greifen nah und Herzklopfen inklusive. Und wenn Sie von Ihren Safaris in die überwältigende Natur und Tierwelt zurückkehren, beginnt umsorgt von namibischer Gastfreundschaft der zweite Teil eines großartigen Tages.

Das ist das Gondwana-Gefühl. Namibia aus ganzem Herzen.

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Aktuelle Meldungen

Hoodia - Zähe Pflanze der Wüste

Avatar of inke inke - 25. November 2016 - Entdecken Sie Namibia

Eine rot blühende Hoodia. Foto: Mannfred Goldbeck

Sie ist eine wahre Zierde der Wüste und schmückt sich im Frühjahr mit großen, tellerartigen Blüten, die meist lachs- oder purpurfarben sind. In jüngerer Zeit hat diese Sukkulente viel Aufmerksamkeit erregt – wenngleich nicht wegen ihrer Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern und in Trockengebieten zu gedeihen, auch nicht wegen ihrer zarten Blüten, sondern aufgrund ihrer Appetit hemmenden Wirkung.

Über Jahrtausende hinweg wurde die Hoodia von den San (Buschleuten) als Appetitzügler und Durstlöscher verwendet – und auch als Mittel gegen zu hohen Blutdruck, Diabetes, Schmerzen im Unterleib, Hämorrhoiden, Tuberkulose und Verdauungsstörungen –, lange bevor sie in der westlichen Welt für den Kampf gegen die Fettsucht ‚entdeckt‘ wurde. Als Heilmittel ist sie den Hai║om, den !Xun, Khwe, Anikhwe (Nord-Botswana) und Khomani (nordwestliches Südafrika) bekannt. Őrtlich wird sie unter anderem Bobbejaanghaap, Bergghaap, Bitterghaap, Bokhorings und Khobab genannt.

Wegen ihrer Appetit hemmenden Wirkung ist die Hoodia gordonii das interessanteste Mitglied der Apocynaceae Familie. Diese Pflanze gedeiht vorwiegend in Namibia und Südafrika. Genauer: im Nordosten der Provinz Western Cape, im Norden und Nordwesten der Provinz Northern Cape und in Süd-Namibia. Die stachelige Sukkulente ist in Schotterebenen oder zwischen Schiefergestein anzutreffen, im Sand der Kalahari, an trockenen steinigen Hängen oder unter Büschen, die ihr ein gewisses Maß an Schutz verleihen. Sie verträgt Temperaturen über 40˚C und sogar Frostgrade bis -4˚C.

Erstaunlicherweise können bis zu 50 Äste aus dem Stamm einer einzigen Pflanze wachsen. Sie wird bis zu einem Meter hoch und kann an die 30 Kilogramm wiegen. Ihre Blüten, sogenannte Stapelien oder Aasblumen, sind zwar ein Blickfang, aber ihr starker Verwesungsgeruch macht sie nur für ihre Bestäuber attraktiv – Fliegen und Schmeißfliegen. Die Samenkapseln erinnern an die Hörner von Antilopen oder Ziegen, weshalb die Pflanze in Afrikaans ‚bokhorings‘ (Bockhörner) genannt wird. Die tropfenförmigen Samen sind mit seidigen weißen Härchen bedeckt, so dass sie vom Wind leicht verbreitet werden.

Die Entdeckungsreisenden William Paterson und Oberst Robert Jacob Gordon waren die ersten Europäer, die im Dezember 1778 in der Umgebung von Upington auf die Hoodia gordonii stießen. Um die gleiche Zeit machte sich der Botaniker Francis Masson bei seinen Besuchen am Kap Notizen über die Verwendung der Stapelia gordonii. Später wurde die Pflanze der Gattung Hoodia zugeordnet, benannt nach einem leidenschaftlichen britischen Sukkulenten-Züchter namens Van Hood.

In Namibia steht die Hoodia unter Naturschutz. Wer sie züchten, ernten, anderswo anpflanzen oder mit ihr Handel treiben möchte, benötigt eine Genehmigung des Ministeriums für Umwelt und Tourismus (MET). Außerdem wird sie auf der CITES-Liste (Convention of International Trade in Endangered Species of Fauna and Flora) im Anhang 2 geführt, der den internationalen Handel regelt. Schrumpfender Lebensraum, sich aggressiv ausbreitende eingeschleppte Pflanzen, illegales Ernten und Veränderungen der klimatischen Bedingungen gefährden den Fortbestand der Hoodia gordonii.

Der Rat für Wissenschaftliche und Industrielle Forschung (CSIR) in Südafrika nahm die Hoodia bereits ab 1963 in seine Forschungsprojekte auf. Nach der Isolierung des Appetit hemmenden Wirkstoffs P 57 beantragte der CSIR 1995 ein Patent zur Nutzung der Wirkstoffe und unterzeichnete später Lizenzverträge mit dem britischen Pharmakonzern Phytopharm, der seinerseits weitere Lizenzen vergab.

Im Juni 2001 machte Biowatch South Africa, eine in Südafrika ansässige nichtstaatliche Organisation, mit Unterstützung der internationalen Organisation ActionAid die ausländischen Medien darauf aufmerksam, dass die San bei der Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung von Hoodia-Produkten übergangen worden waren. Der CSIR begann daraufhin, mit den San zu verhandeln, die wiederum von der Arbeitsgruppe der uransässigen Minderheiten im südlichen Afrika (WIMSA), dem Südafrikanischen San-Rat und dem San Institut von Südafrika (SASI) vertreten wurden. Infolge dieser Verhandlungen unterzeichneten der CSIR und der San-Rat im März 2003 einen Vertrag, der den San einen Teil der Lizenzzahlungen zusichert.

Im August 2004 wurde die San-Stiftung (formell: San Hoodia Benefit Sharing Trust) gegründet. Delegierte der San aus allen Staaten im südlichen Afrika kamen überein, 75 Prozent aller Einnahmen der Stiftung zu gleichen Teilen an die San-Räte von Namibia, Botswana und Südafrika weiterzugeben.

Die Schlankheitsmittel, die in Apotheken ganze Regale füllen, haben kaum etwas gemein mit der zähen Wüstenpflanze, die in der Namib gedeiht – deren zarte, sinnliche Blüten über ihre harten Lebensbedingungen hinwegtäuschen und deren jüngste Geschichte weit entfernt ist von jener Zeit, als die San das südliche Afrika durchstreiften.

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