Auf den Punkt gebracht - Namibias Wirtschaft im November 2016 - Namibia Safari und Lodges - Gondwana Collection

Namibia. Wie oft muss man in diesem einzigartigen Land gewesen sein, um es zu kennen? Wie lange dauert es, eins mit seiner Kultur zu werden, seine Seele zu verstehen, seine Naturwunder zu begreifen?

Willkommen bei Gondwana Collection

Manche sagen, das dauert ein Leben lang. Wir sagen, zwanzig mal reicht. Denn seit mehr als 20 Jahren bauen wir an den namibischen Plätzen unfassbarer Naturwunder und Kulturgeschichten fantastische Erlebnislodges. Manchmal aus historischen Farmen, immer in der Tradition unseres Landes und mit verwöhnendem Komfort. Mehr als 20 Lodges und ein Hotel sind es bis heute, und trotzdem verstehen wir uns nicht als Hotelkette. Denn jede Unterkunft hat ihren eigenen Charakter. Jede liegt in unmittelbarer Nähe einer spektakulären Sehenswürdigkeit. Jede ist ein Erlebnis für sich, mit Abenteuern zum Greifen nah und Herzklopfen inklusive. Und wenn Sie von Ihren Safaris in die überwältigende Natur und Tierwelt zurückkehren, beginnt umsorgt von namibischer Gastfreundschaft der zweite Teil eines großartigen Tages.

Das ist das Gondwana-Gefühl. Namibia aus ganzem Herzen.

Über uns

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Namibia-Straßenkarte 2019/20

Wer in Namibia auf Tour gehen möchte, sollte auf jeden Fall unsere Straßenkarte 2018/19 dabei haben. Sie ist kostenlos bei Gondwana erhältlich oder als PDF-Download. Sie enthält faszinierende Erlebnis-Angebote und empfehlenswerte Unterkünfte. Natürlich dient sie auch als normale Landkarte, denn sie enthält alle wesentlichen Informationen der offiziellen Namibia-Straßenkarte von Kartograph Prof. Uwe Jäschke und der Roads Authority of Namibia.

Aktuelle Meldungen

Auf den Punkt gebracht - Namibias Wirtschaft im November 2016

Avatar of inke inke - 02. Dezember 2016 - Wirtschaft

Thüringens Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee (2. von rechts) nahm an der internationalen Investitionskonferenz in Windhoek teil. (Foto: B. Weidlich)

Der November war ein besonders aktiver Monat für Namibias Wirtschaft – eine internationale Investitionskonferenz fand in Windhoek statt, der geplante Phosphatabbau vor Namibias Küste wurde öffentlich debattiert und es gab neue Entwicklungen zum Thema Landreform.

Die namibische Regierung hatte zum 8. und 9. November zu einer internationalen Investitionskonferenz eingeladen, an der 1.770 Delegierte teilnahmen, doppelt soviele wie erwartet. Etwa 400 Teilnehmer kamen aus dem Ausland, auch aus Europa. Ehrengast war Thüringens Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee. Tiefensee reiste mit einer Delegation von 45 Wirtschaftsvertretern aus Thüringen an. 

Namibia hat knapp 20 Projekte aus dem öffentlichen und Privatsektor vorgestellt, die schon im Vorfeld der Konferenz im Internet einsehbar waren und noch sind. Die Projekte umfassen Infrastruktur, Einfachwohnungsbau, Tourismus, Solar- und Windkraft und Weiterverarbeitung von Rohstoffen. Kabinettsminister stellten persönlich die Projekte vor, luden zu öffentlich-privaten Partnerschaften ein und nahmen an Podiumsdiskussionen teil. Präsident Hage Geingob war die meiste Zeit anwesend, was ihm von den Konferenzteilnehmern hoch angerechnet wurde.

Am Ende der Konferenz unterzeichnete die namibische Firma Otavi Rebar Manufacturing Pty Ltd ein Investitionsabkommen mit Südkoreas Unternehmen M.K. International in Höhe von N$3,3 Milliarden (etwa €220 Mio.). Otavi Rebar Manufacturing plant eine Stahlfabrik für die Herstellung von Bewehrungsstahl und Betonstahl. Baubeginn in Otavi, etwa 300 km nördlich von Windhoek, ist Anfang 2017. Etwa 148.000 Tonnen Bewehrungsstahl und Betonstahl sollen jährlich für Namibias Bausektor hergestellt werden. Die Fabrik will 800 Arbeitsplätze schaffen.

Ein weiterer Höhepunkt der Konferenz war das Einfachhaus der Firma PolyCare Research Technology aus Gehlberg, Thüringen. Das Legostein-ähnliche Backsteinsystem aus Sand und einem besonderem Polymer-Harz begeisterte die Konferenzteilnehmer. Die Firma hatte die Bausteine samt Dachkonstruktion per Container nach Namibia geschickt und seine Bauarbeiter extra eingeflogen, die 2 Tage vor der Konferenz das Häuschen aufbauten. Das Haus wurde der namibischen Regierung gespendet, die es einer bedürftigen Familie schenken will.

Dr. Gerhard Dust, Geschäftsführer von PolyCare teilte mit, die Firma habe Interesse, das Massenwohnungsbauprojekt der namibischen Regierung zu unterstützen. In Namibia müssten etwa 300.000 Einfachhäuser gebaut werden. 

PolyCare hat die Absicht, in Okahandja 70 km nördlich von Windhoek eine Fabrik zu gründen, um die Backsteine zu produzieren. „Unser Backsteinsystem braucht weder Wasser noch Zement, nur Sand und den von uns entwickelten Harz“, teilte Dust mit.

Minister Tiefensee erklärte, Thüringen sei an der Zusammenarbeit mit Namibia interessiert, besonders in den Bereichen Wohnungsbau, Informatik und Forschung. „Lassen Sie uns kooperieren und konkrete Projekte anpacken”, sagte der Minister.

Phosphatabbau vor Namibias Küste 

Die namibische Firma Namibia Marine Phosphate Mining (NMP) plant, Phosphat am Meeresboden vor Namibias Küste abzubauen.

Die Fischereibetriebe und Fischfabriken sind dagegen. Sie befürchten, Meeresbergbau könne den Fischbestand reduzieren und dem Fischereisektor schaden.

Im Oktober 2016 wurde bekannt, daß der Umweltkommissar im Umwelt- und Tourismusministerium NMP mit seiner Partnerfirma aus Oman, Mawarid Mining LLC, schon am 5. September ein Unbedenklichkeitszertifikat ausgestellt hatte. Das Umweltgesetz in Namibia gestattet Berufung dagegen. Eine Person hatte prompt Berufung eingelegt, und der Dachverband der Fischereiverbände reichte eine Klage im Gericht ein. 

Es gab einen unerwarteten Wendepunkt, als Umwelt- und Tourismusminister Pohamba Shifeta das Unbedenklichkeitszertifikat am 2. November vorläufig zurückzog. „Ich ziehe das Zertifikat für die Dauer von 6 Monaten zurück, um allen Beteiligten und Interessensträgern mehr Zeit für Beratungen zu geben“, erklärte der Minister. Am 29. November sollte der erste Gerichtstag für die Klage der Fischereiverbände sein. Er dauerte nur wenige Minuten, das Verfahren wurde auf 24. Januar  2017 vertagt.

Neue Gesetze 

Auch das Parlament hatte kurz vor der Sommerpause viel zu tun. Es wurden verschiedene Gesetze verabschiedet, darunter der Gesetzentwurf für die nationale Industrialisierungs- und Entwicklungsbehörde. Das Gesetz erlaubt die Umwandlung der bisherigen National Development Corporation (NDC) in die neue Behörde mit einem breiteren Mandat, besonders die Industrialisierung in Namibia.

Der Gesetzentwurf für öffentlich-private Partnerschaften (public-private partnership)  wurde ebenfalls verabschiedet. Dadurch kann die Regierung Großprojekte für Infrastruktur, Stromerzeugung und den herstellenden Sektor mit Privatfirmen als Partnern angehen. Das Finanzministerium hat zu diesem Zweck eine neue Abteilung (PPP Unit) eingerichtet. 

Eine Woche vor der Sommerpause hat Landreformminister Utoni Nujoma einen neuen Gesetzentwurf für die Verwaltung von Grund und Boden vorgelegt. Der Entwurf vereinigt zwei bestehende Gesetze, das Gesetz für kommunales Land (von 2002) und das für kommerzielles (landwirtschaftlich genutztes) Land (von 1995).

Der Entwurf wurde von Abgeordneten der Opposition während der Debatte stark kritisiert, daraufhin zog Minister Nujoma den Gesetzentwurf am 26. November, dem letzten Sitzungstages des Jahres, zurück. „Es ist unser Grund und Boden und unser Gesetzentwurf, wir müssen daraus eine perfekte Story machen", sagte der Minister. 

Der Entwurf verbietet Ausländern, landwirtschaftlich nutzbares Land und auch Gebiete in ländlichen Gegenden zu besitzen; nur eine 10 Jahre dauernde Pacht ist erlaubt mit möglicher Verlängerung um weitere 10 Jahre. 

Abgeordnete kritisierten, dass keine Erbfolgeregelungen für Witwen und Waisenkinder in ländlichen Gebieten im Gesetzentwurf enthalten sind und Besitzrechte für Frauen fehlen.

Frankreich gewährt 675 Mio N$ Kredit


Präsident Hage Geingob reiste am 27. November für 6 Tage zu Arbeitsbesuchen nach Paris und London (lesen Sie dazu unseren politischen Rückblick). Unter anderem wurde eine Absichtserklärung mit Frankreichs Entwicklungsbehörde für einen sogenannten grünen Kredit in Höhe von 675 Mio N$ unterzeichnet. Damit können durch Banken geprüfte Projekte für den Energiesektor, Tourismus und die Landwirtschaft in Namibia finanziert werden. 

Namibias Bier in der EU prämiert

Das berühmte ‚Windhoek Draught‘ Bier – also Fassbier – erhielt bei dem diesjährigen ‚European Star Award‘ in Nürnberg eine Bronzemedaille. Das Bier wird in Windhoek bei  Namibia Breweries Ltd (NBL) gebraut. Braumeister Christian Müller teilte mit, dass jährlich nur eine Biersorte pro Brauerei zur Beurteilung eingereicht werden darf. „Daher haben wir dieses Jahr unser Windhoek Draught nach Nürnberg geschickt. Jedes Jahr schicken wir eine andere Biersorte, darunter Windhoek Lager und Tafel Lager.“

Der Bierpreis in Nürnberg ist eine der wichtigsten Auszeichnungen weltweit für Biersorten. Namibische Biersorten von NBL erhalten viele Auszeichnungen. NBL braut nach dem 500 Jahre alten deutschen Reinheitsgebot von 1516. 

Handbuch  zu Namibias Wirtschaft

Das Institut für öffentliche Politikforschung hat im November die vierte und aktualisierte Auflage des Buches „Guide to the Namibian Economy 2017“ veröffentlicht. Das Handbuch erschien zum ersten Mal 2009 und stammt von dem renommierten britischen Wirtschaftsexperten Robin Sherbourne, der knapp 20 Jahre in Namibia lebte. In 24 Kapiteln gibt Sherbourne einen detaillierten und umfassenden Einblick in die verschiedenen Wirtschaftssektoren Namibias.

Brigitte Weidlich  

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