Gedenken an den Dingaans-Tag - Namibia Safari und Lodges - Gondwana Collection

Namibia. Wie oft muss man in diesem einzigartigen Land gewesen sein, um es zu kennen? Wie lange dauert es, eins mit seiner Kultur zu werden, seine Seele zu verstehen, seine Naturwunder zu begreifen?

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Manche sagen, das dauert ein Leben lang. Wir sagen, zwanzig mal reicht. Denn seit mehr als 20 Jahren bauen wir an den namibischen Plätzen unfassbarer Naturwunder und Kulturgeschichten fantastische Erlebnislodges. Manchmal aus historischen Farmen, immer in der Tradition unseres Landes und mit verwöhnendem Komfort. Mehr als 20 Lodges und ein Hotel sind es bis heute, und trotzdem verstehen wir uns nicht als Hotelkette. Denn jede Unterkunft hat ihren eigenen Charakter. Jede liegt in unmittelbarer Nähe einer spektakulären Sehenswürdigkeit. Jede ist ein Erlebnis für sich, mit Abenteuern zum Greifen nah und Herzklopfen inklusive. Und wenn Sie von Ihren Safaris in die überwältigende Natur und Tierwelt zurückkehren, beginnt umsorgt von namibischer Gastfreundschaft der zweite Teil eines großartigen Tages.

Das ist das Gondwana-Gefühl. Namibia aus ganzem Herzen.

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Aktuelle Meldungen

Gedenken an den Dingaans-Tag

Avatar of inke inke - 16. Dezember 2016 - Entdecken Sie Namibia

Teilnehmer des Dingaansfests auf der Farm Groenrivier im Jahr 1939.

16. Dezember 1838. Geloftedag – Gelöbnistag. Er war früher der heiligste Gedenktag der Afrikaaner. An diesem Tag hatten 470 Voortrekker am Ufer des Ncome-Riviers im heutigen KwaZulu-Natal mit Gottes Hilfe eine Übermacht Zulus besiegt. In Südafrika wurde dieser Tag bis 1948 zunächst als Dingaans-Tag und danach als Gelöbnistag gefeiert, bis er nach dem Ende der Apartheid im Jahr 1994 zum Tag der Versöhnung erklärt wurde. Denn der 16. Dezember markiert auch die Gründung des militärischen Flügels des Afrikanischen Nationalkongresses, Umkontho we Sizwe, im Jahr 1961. 

Die Schlacht am Ncome-Rivier am 16. Dezember 1838 war nur ein einzelner Akt in einem monatelangen Drama, das mit einem Vorspiel im Februar desselben Jahres begonnen hatte. Ein Zug Voortrekker-Buren unter der Leitung von Piet Retief hatte mit Zulu-König Dingaan einen Vertrag geschlossen, demzufolge ihnen Zulu-Land zum Siedeln zugesichert wurde. Drei Jahre zuvor war die Kapkolonie von den Engländern annektiert worden. Daraufhin hatten vor allem holländisch-stämmige Buren damit begonnen, nach Norden zu ziehen, um unabhängige Burenrepubliken zu gründen. Der Zulu-König lud die Männer des Trecks zu einer Feier in seinen Kraal ein. Sie ließen ihre Frauen und Kinder sowie ihre Waffen im Lager zurück. Auf Dingaans Befehl wurden die Männer ermordet. Danach metzelten die Zulus Frauen und Kinder nieder. 500 Voortrekker kamen ums Leben. 

Um den Tod Retiefs und seiner Voortrekker-Gruppe zu rächen, sammelte Burenführer Andries Pretorius im Dezember 1838 470 entschlossene Männer zum entscheidenden Kampf gegen die Zulus. Sie standen einer Übermacht von mehr als 10.000 Zulukriegern gegenüber. Bei der Schlacht kamen historischen Quellen zufolge 3000 Zulus ums Leben, bei den Voortrekkern gab es drei Verletzte. Einer von ihnen war Pretorius. Das Ncome-Rivier  hatte sich bei der Schlacht rot gefärbt. Der Kampf ging als ‚Schlacht am Blutrivier‘ in die Geschichte ein.

Nach der siegreichen Schlacht gedachten die Voortrekker erstmals ihrem Gelübde, das sie einige Tage zuvor abgelegt hatten: Wenn Gott ihnen einen Sieg über Dingaans Zulus ermöglichte, wollten sie Ihn ehren. Sie wollten Ihm eine Kirche an einer Stelle errichten, die Er ihnen zuwies. Und sie gelobten, dass sie und ihre Nachkommen den Tag des Sieges als heiligen Feiertag begehen würden. Mehr als 150 Jahre lang war er ein wichtiger Bestandteil ihres sozialen und kulturellen Lebens. Auch im südafrikanischen Mandatsgebiet Südwestafrika wurde der Dingaans-Tag in Ehren gehalten, vor allem in den ländlichen Gegenden.  

Auf der Farm Groenrivier in den Klein-Karasbergen zum Beispiel wurde erstmals im Jahr 1931 ein Dingaansfest gefeiert. Damals war die Farm noch als Garub bekannt. Am 15. Dezember hatten sich dort 36 Afrikaaner versammelt. Am darauffolgenden Morgen um drei Uhr kündigten sie den Geburtstag des Groenrivier-Fests feierlich mit einem Gebet an. Danach wurde die Schlacht am Blutrivier nachgestellt. In der 25-jährigen Gedenkschrift des Fests wurde das Schauspiel als „brilliant und sehr realistisch“ bezeichnet. Die Farm galt als perfekter Schauplatz für die Nachstellung des Kampfes zwischen den Voortrekkern und den Zulus. „Die Vorstellung war so ergreifend und wirklichkeitsnah, dass einige Frauen Angst bekamen und hysterisch wurden“. Nach dem Schauspiel wurde ein Festkomitee gegründet, dem der Besitzer von Groenrivier Iza van Niekerk angehörte sowie Attie Louw, Sarel van der Walt, Abraham du Plooy und Frikkie Engels.

Anlässlich des Dingaansfests auf der Farm Groenrivier legten die Besucher an diesem Tag jeder einen Stein auf einen Haufen, um ihre Anwesenheit zu bekunden. Der Steinhaufen sollte als Denkmal dienen und die Festteilnehmer und ihre Nachkommen dazu anhalten, ihren Festtag weiter zu feiern und ihr Gelübde an Gott jährlich zu erneuern. 1946 wurde auf Groenrivier ein Obelisk mit einer Gedenktafel errichtet, der heute noch zu sehen ist.

Mit der Unabhänigkeit Namibias 1990 wurde der Dingaans-Tag hierzulande als offizieller Feiertag abgeschafft.

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