Auf den Punkt gebracht – Namibias Wirtschaft im Februar 2017 - Namibia Safari und Lodges - Gondwana Collection

Namibia. Wie oft muss man in diesem einzigartigen Land gewesen sein, um es zu kennen? Wie lange dauert es, eins mit seiner Kultur zu werden, seine Seele zu verstehen, seine Naturwunder zu begreifen?

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Manche sagen, das dauert ein Leben lang. Wir sagen, zwanzig mal reicht. Denn seit mehr als 20 Jahren bauen wir an den namibischen Plätzen unfassbarer Naturwunder und Kulturgeschichten fantastische Erlebnislodges. Manchmal aus historischen Farmen, immer in der Tradition unseres Landes und mit verwöhnendem Komfort. Mehr als 20 Lodges und ein Hotel sind es bis heute, und trotzdem verstehen wir uns nicht als Hotelkette. Denn jede Unterkunft hat ihren eigenen Charakter. Jede liegt in unmittelbarer Nähe einer spektakulären Sehenswürdigkeit. Jede ist ein Erlebnis für sich, mit Abenteuern zum Greifen nah und Herzklopfen inklusive. Und wenn Sie von Ihren Safaris in die überwältigende Natur und Tierwelt zurückkehren, beginnt umsorgt von namibischer Gastfreundschaft der zweite Teil eines großartigen Tages.

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Aktuelle Meldungen

Auf den Punkt gebracht – Namibias Wirtschaft im Februar 2017

Avatar of inke inke - 02. März 2017 - Wirtschaft

Obwohl noch einige dunkle Wolken über Namibias Wirtschaftslage hängen, sind Silberstreifen am Horizont sichtbar: Einige Bergbaukonzerne verzeichnen Erfolge und der Tourismus boomt. Das Finanzministerium hat die Bremsen angezogen und Sparen ist angesagt. Staatliche Betriebe sollen Profite abwerfen fordert das Finanzministerium. Es hat teilweise gut geregnet, der Westen wartet noch auf mehr Regen, einige Staudämme haben Zulauf erhalten. Farmer sind vorsichtig optimistisch über die kommende Ernte und die Fleischproduktion. In der Wirtschaft herrscht jedoch eine gewisse Nervosität.

Gute Neuigkeiten zuerst

Namibias zweites Goldbergwerk, B2Gold hat 2016 etwa 14 Prozent mehr Gold produziert als im Vorjahr. Insgesamt wurden in dem Otjikoto-Bergwerk bei Otavi 166 285 Unzen Gold produziert. B2Gold ist in kanadischem Besitz und hat den Abbau kürzlich erweitert. 

Namibias Bergbaukammer ist optimistisch, dass Rohstoffpreise anziehen werden. „Namibia ist das einzige Land in Afrika, in dem kürzlich neue Bergwerke in Betrieb genommen wurden“, sagt Veston Malango, Geschäftsführer der Kammer. „Das Tschudi-Kupferbergwerk von Weatherley International bei Tsumeb und das neue Uranbergwerk von Swakop Uranium in der Erongo-Region haben die Produktion aufgenommen“, sagt Malango. Etwa 9000 Menschen sind in Namibias Bergbausektor beschäftigt. Bergbau trägt rund 12,5 Prozent zur Wirtschaftsleistung des Landes bei.

Für den Vedanta-Konzern läuft es derzeit nicht so rund: 278 Arbeiter des Skorpion Zinc-Bergwerks erhielten diesen Monat die betriebsbedingte Kündigung. „Wir haben nicht die benötigten schweren Geräte, um das Abbaugebiet zu vertiefen und zu erweitern, damit Zink bis 2020 abgebaut werden kann“, erklärte Firmensprecherin Nora Ndopu der Lokalpresse. „Für diese Arbeiten haben wir eine andere Firma beauftragt.“ Diese könne eventuell die meisten der von Entlassung bedrohten Arbeiter beschäftigen.

Harte Tatsachen

Namibias Zentralbank beließ im Februar die Leitzinsrate bei 7 Prozent, trotz Empfehlungen einiger unabhängiger Volkswirte, den Leitzins zu erhöhen. Die Statistikbehörde gab die neueste Inflationsrate bekannt: 8,2 Prozent für Januar, das ist 0,9 Prozent höher als im Dezember 2016. Es ist die höchste Inflationsrate seit 2009. 

Im Januar 2017 wurden 14,6 Prozent (910 Fahrzeuge) weniger Neuwagen verkauft als im Vormonat. Abgesehen von strapazierten Geldbörsen der Verbraucher wie üblich nach der Weihnachtszeit hat die Wiedereinführung einer Anzahlung von 10 Prozent des Kaufpreises seitens der Regierung Ankäufe gedrosselt.

Die Schrauben werden angezogen

Finanzminister Calle Schlettwein bereitet den neuen Staatshaushalt vor, den er Anfang März dem Parlament vorlegen wird. Bei einem kürzlichen Treffen mit den Chefs staatlicher Betriebe nannte der Minister die schon erwähnten  Silberstreifen am namibischen Wirtschaftshorizont, kündigte aber auch an, dass Namibias Wirtschaft 2017 wohl nur ein Wachstum von 1,3 Prozent verzeichnen werde. Während des Treffens beanstandete Schlettwein, dass viele staatliche Betriebe Zuschüsse von der Regierung erhalten statt Profite einzufahren. „Das kann so nicht weitergehen“, sagte der Minister.

Der Privatsektor hat auch zu kämpfen, nachdem die Regierung Bauprojekte wegen Sparzwängen stornierte und sich Rückzahlungen der Mehrwertsteuer an Firmen verzögern. Mindestens 1000 Bauarbeiter wurden in den letzten Monaten entlassen. „Es ist für kleinere Betriebe schwer zu existieren und längere Zeit auf Zahlungen der Regierung für ausgeführte Arbeiten zu warten”, stöhnen Firmenbesitzer.

Beste Bilanzen für Tourismus

Der Februar brachte dagegen gute Nachrichten vom Tourismussektor. Die Hospitality Assocation of Namibia (HAN) teilte mit, dass 2016 das „erfolgreichste und beste Jahr“ in Namibias Tourismusgeschichte war. „Die Bettenbelegung lag im Gesamtdurchschnitt bei knapp 60 Prozent, an der Küste sogar bei 62 Prozent“, so HAN-Geschäftsführerin Gitta Paetzold. Es wird noch besser: Im Januar 2017 lag die Bettenbelegung bei 45 Prozent, trotz Nebensaison.

Inzwischen hat Air Namibia ein ,Codesharing‘ Abkommen mit der türkischen Fluglinie Turkish Airlines unterzeichnet. Es gilt ab 1. März und betrifft die Flugrouten Windhoek-Johannesburg, Istanbul-Johannesburg, Frankfurt-Windhoek und Istanbul-Frankfurt.

Es wird Touristen auch freuen, dass Namibia neue Höchststrafen gegen Wilderer einführen wird. Der Gesetzesvorlage zufolge sollen Personen, denen Wilderei von Nashörnern und Elefanten nachgewiesen wird, bis zu N$25 Millionen Geldstrafe drohen.

Neues vom Energiesektor

Bald ist Baubeginn für Namibias größtes Solarkraftwerk. Der staatliche Stromversorger NamPower hat den Auftrag für das 37 Megawatt(MW) Kraftwerk an die spanische Firma Alten vergeben, die sich an der Ausschreibung beteiligt hatte. Drei kleinere namibische Firmen sind an dem Projekt beteiligt.

Das Kudu-Gasfeld vor Namibias Küste ist auch wieder im Blickfeld. Die Gasförderung zur Betreibung eines etwa 880 MW Kraftwerks wird erneut angestrebt. BW Offshore, eine Firma mit Sitz in Singapur und Notierung an der Osloer Börse wird durch die Tochterfirma BW Kudu 56 Prozent der Anteile erwerben. Hauptanteilhaber ist die staatliche Firma Namibia Petroleum Corporation (NamCor), die 44 Prozent behält. Das Kudu-Gasfeld hat etwa 1,33 Trillionen Kubikfuß Gasreserven. 

Agrarsektor: Gemischte Aussichten

Gute Regenfälle können auch unangenehme Auswirkungen haben. Gefräßige Raupen zerstören Hirse und Maisfelder von Kleinbauern und kommerziellen Farmen. Die sogenannte afrikanische Armee-Raupe (Volksmund: Kommandowurm) ist bekannt, doch machen sich drei neue Arten aus Lateinamerika bemerkbar. Der Welternährungsorganisation FAO zufolge haben die verschiedenen Raupenarten 50 000 Hektar Erntefelder in Namibia zerstört. Sprühungen der Felder zeigten nur geringe Wirkung. Die Raupenpest hat sich binnen acht Wochen in sechs Ländern des südlichen Afrikas ausgebreitet. 

Die seit drei Jahren anhaltende Dürre ist noch nicht überwunden. Farmer haben Schwierigkeiten, ihre Kredite zu bedienen. Die regierungseigene Agrarbank, unter dem Namen AgriBank bekannt, verzeichnete im Februar N$500 Millionen Außenstände. Diese sollen nun von einer Vertragsfirma eingetrieben werden. Insgesamt hat die AgriBank Kredite von N$2,4 Milliarden vergeben. 

Neue Gesetze

Im Kampf gegen Korruption werden zwei neue Gesetze auf den Weg gebracht: Das Zeugenschutzgesetz und ein Gesetz zum Schutz von Hinweisgebern (whistle blowers) liegen nun dem Parlament vor. Die Regierung bereitet des Weiteren ein Gesetz für Mietkontrolle vor. Informations- und Kommunikationstechnologieminister Tjekero Tweya gab dies bekannt. Die Mieten für Wohnimmobilien und gewerbliche Immobilien sollen bald kontrolliert werden, um Mieter zu schützen. In Namibia sind Mieten und Immobilienpreise sehr hoch.

Verhaftungen

Korruption zahlt sich nicht aus. Das bekam der ehemalige Bürgermeister von Rehoboth zu spüren. Er und der jetzige Stadtdirektor wurden verhaftet. Die Anitkorruptionskommission hatte fast sieben Jahre ermittelt. Ein Beamter der Stadtverwaltung sowie ein Bauunternehmer wurden ebenfalls verhaftet. Alle vier Männer sollen in einen Ausschreibungsskandal verwickelt sein. Das ging so: Der Bauunternehmer hatte an dem üblichen Ausschreibungsverfahren vorbei einen Auftrag von rund N$1,16 Mio erhalten. Einen Monat später soll er seine Bewerbung für die Ausschreibung vorgelegt haben - aber in Höhe von N$2,76 Mio. 

Alle vier Angeklagten sind nach einer Kautionszahlung von je N$20 000 bis Juni auf freiem Fuß, dann wird ihnen der Prozess gemacht. 

Brigitte Weidlich

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