Wussten Sie, dass Schlangen andere Schlangen fressen? - Namibia Safari und Lodges - Gondwana Collection

Namibia. Wie oft muss man in diesem einzigartigen Land gewesen sein, um es zu kennen? Wie lange dauert es, eins mit seiner Kultur zu werden, seine Seele zu verstehen, seine Naturwunder zu begreifen?

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Wussten Sie, dass Schlangen andere Schlangen fressen?

Avatar of inke inke - 05. September 2017 - Umwelt, Entdecken Sie Namibia

Mit dem Kopf zuerst verschwindet die getötet Sandrennnatter im Maul der Vogelschlange. Normalerweise ernährt sich diese Schlangenart hauptsächlich von Eidechsen, Chamäleons und Fröschen. Selten werden Vögel und Schlangen gefressen.

Inmitten eines dichten Busches hält eine Oates-Vogelschlange (Thelotornis capensis oatesi) eine Leopard-Sandrennnatter (Psammophis leopardinus) hinter dem Kopf weit hinten quer in ihrem Maul fest. Dies ist nötig, da die Vogelschlange eine Trugnatter ist und ihre kurzen Giftzähne etwa in Höhe ihrer Augen, also weiter hinten liegen. Das hämotoxische Gift (verhindert Blutgerinnung) wirkt bereits, denn die Sandrennnatter, in Namibia im Volksmund Peitschenschlange genannt, krümmt sich nur noch in langsamen Bewegungen. Dann beginnt die Vogelschlange, ihr Opfer, welches knapp ein Drittel ihrer Länge ist, mit dem Kopf zuerst als Ganzes zu verschlingen. 

Normalerweise besteht das Futter der Vogelschlange aus Eidechsen, Chamäleons und Fröschen. Eher selten werden Vögel und andere Schlangen als Beute genommen. Der extrem gut getarnten Vogelschlange wird nachgesagt, dass sie eine der wenigen Schlangen ist, die Beute erkennen kann, die sich bewegungslos verhält. Auffallend sind die Pupillen einer Vogelschlange, die einem Schlüsselloch ähneln. Von Leopard-Sandrennnattern weiß man, dass neben Eidechsen, Geckos, Mäusen und kleinen Vögeln auch manchmal andere Schlangen als Beute dienen.

Vor allem Kobras sind dafür bekannt, andere Schlangen zu verspeisen. Eine knapp 1,80 Meter lange Anchieta´s Kobra (Naja anchietae) würgte, als sie gefangen wurde, eine 1,01 m lange Puffotter (Bitis arietans) hervor. Die Kobra hat ein neurotoxisches Gift (lähmt die Nerven), derweil die Puffotter ein zytotoxisches Gift (zersetzt die Zellen und Gewebe) besitzt. Nachdem die Kobra ihre beachtliche Nahrung zu sich genommen hatte, war sie nicht mehr sehr beweglich, da sich ihr Körperumfang in der Mitte verdreifacht hatte. Aus diesem Grunde würgte sie ihre Beute binnen weniger Sekunden hervor, um sich besser verteidigen zu können. Es hatte zuvor etliche Minuten gebraucht, um die große Puffotter mit dem Kopf voran zu verschlingen.

Es gibt aber auch Schlangen, die Schlangen verspeisen, die sehr viel länger als sie selbst sind. Eine junge 30 cm lange Puffotter verschlang eine 47 cm lange ungiftige Braune Hausschlange (Boaedon capensis). Später war am Leib der Puffotter zu erkennen, dass die Hausschlange in regelmäßigen Windungen im Magen der Otter lag.

Kap-Kobras (Naja nivea), die das gefährlichste Gift aller afrikanischen Schlangen besitzen (ein hochkonzentriertes Nervengift) sind dafür bekannt, dass sie sehr viele verschiedene Schlangenarten töten und fressen. Dabei machen sie keinen Unterschied, ob es sich dabei um giftige oder ungiftige Arten handelt. Auch Garterschlangen (Elapsoidea), Schildnasen-Schlangen (Aspidelaps), die Schwarze Mamba (Dendroaspis polylepis) und die Puffottern verspeisen andere Schlangen.

Dirk Heinrich

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