3 Tage im Canyon - das Erlebnis Klipspringer Trail - Namibia Safari und Lodges - Gondwana Collection

Namibia. Wie oft muss man in diesem einzigartigen Land gewesen sein, um es zu kennen? Wie lange dauert es, eins mit seiner Kultur zu werden, seine Seele zu verstehen, seine Naturwunder zu begreifen?

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Manche sagen, das dauert ein Leben lang. Wir sagen, zwanzig mal reicht. Denn seit mehr als 20 Jahren bauen wir an den namibischen Plätzen unfassbarer Naturwunder und Kulturgeschichten fantastische Erlebnislodges. Manchmal aus historischen Farmen, immer in der Tradition unseres Landes und mit verwöhnendem Komfort. Mehr als 20 Lodges und ein Hotel sind es bis heute, und trotzdem verstehen wir uns nicht als Hotelkette. Denn jede Unterkunft hat ihren eigenen Charakter. Jede liegt in unmittelbarer Nähe einer spektakulären Sehenswürdigkeit. Jede ist ein Erlebnis für sich, mit Abenteuern zum Greifen nah und Herzklopfen inklusive. Und wenn Sie von Ihren Safaris in die überwältigende Natur und Tierwelt zurückkehren, beginnt umsorgt von namibischer Gastfreundschaft der zweite Teil eines großartigen Tages.

Das ist das Gondwana-Gefühl. Namibia aus ganzem Herzen.

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3 Tage im Canyon - das Erlebnis Klipspringer Trail

Avatar of inke inke - 06. Oktober 2017 - Entdecken Sie Namibia, Gondwana Collection


Den zweitgrößten Canyon der Welt mit eigenen Augen zu sehen, ist immer ein beeindruckendes Erlebnis. Im Angesicht des riesigen Schlundes, der sich inmitten der rostroten Steinwelt auftut und sich in endlosen Kurven seinen Weg durch die karge Landschaft bahnt, kommt man sich ganz klein und unbedeutend vor. Plötzlich ist kein Platz mehr für Hektik, für Stress, für Sorgen – was bleibt ist nur die Stille und Erhabenheit des Fischfluss Canyons. Ein wahrhaft einmaliges Erlebnis. Dachte ich zumindest, bis ich mehrere Tage im Canyon wandern und lernen durfte, dass man von irgendeinem Aussichtspunkt nie das wahre Gesicht dieser Naturgewalt sehen kann. 

Die erste Etappe in eine andere Welt

Es ist Morgen im Klipspringer Base Camp. Die Luft ist kalt und klar; um uns herum nichts als die karge Hügellandschaft des Canyon Parks. Höchste Zeit, zur dreitägigen Wanderung aufzubrechen, dem Canyon Klipspringer Trail. Wir steigen auf den Pick-Up und holpern zu siebt langsam über die Allrad-Piste. Das Base Camp inmitten des Nichts wird nach und nach immer kleiner und verschwindet schließlich gänzlich hinter einer Kurve. Als wir nach 45 Minuten Fahrt von der Ladefläche steigen fühlt es sich so an, als wären wir die einzigen Menschen auf der Welt. Nichts ist zu sehen als die Weiten der Landschaft, nichts zu hören als das Knirschen unserer Schritte. Mit jedem Meter, den wir tiefer in den Canyon gehen, werden wir mehr eingenommen von dieser eigentümlichen Atmosphäre. Es ist fast so, als wäre die Zeit hier im Angesicht der majestätischen Felswände stehengeblieben. Selbst die Blätter der kleinen Pflänzchen, die sich in der unwirtlichen Landschaft durchgekämpft haben, bewegen sich keinen Millimeter. Lediglich wir sind es, die diese absolute Regungslosigkeit durchbrechen und für wenige Tage Leben in den Canyon bringen. Gefühlt zumindest. Denn anhand der zahlreichen Spuren können wir erkennen, dass wir keineswegs allein sind, sondern auch Zebras, Paviane und kleine Antilopen hier ihrer Wege gehen. Begegnen werden wir allerdings keinen. 

Gebrochen wird diese Atmosphäre lediglich vom Gurgeln und Sprudeln des Flusses, der an einigen Stellen noch zu sehen ist. Zur Trockenzeit im Winter bleiben von dem gewaltigen, reißenden Fish River nur noch wenige Abschnitte, die nach der regungslosen Felsenwelt wie eine blühende Oase erscheinen. Plötzlich ist die Luft erfüllt vom Plätschern des Wassers, das satte Grün all der Pflanzen bricht die gedeckten Farben der Welt um uns herum, Enten und Gänse zetern empört über uns Störenfriede. Der perfekte Ort für eine Pause, bei der wir alle unsere Füße in das eiskalte Wasser halten. 

Nach einigen Stunden Wanderung durch diese eindrucksvolle Welt gelangen wir schließlich an die Stelle, wo wir den Canyon wieder verlassen. Über freigelegte Felsen gelangen wir über den Fluss – glücklicherweise ganz ohne ein unfreiwilliges Bad – und können schließlich den Aufstieg beginnen. Der ist zwar ganz schön anstrengend, lohnt sich aber allemal: Denn nach einiger Zeit lässt sich das erste Camp ausmachen, das direkt am Rand des Canyons liegt und eine atemberaubende Aussicht bietet. Zu unserer Überraschung warten neben Haupthaus und Gemeinschaftsbad sogar kleine Hütten mit richtigen Betten auf uns. Nach 14km Wanderung durch die einsame aber wunderschöne Natur wirkt das alles wie ein unglaublicher Luxus. 

Den Canyon ganz neu kennenlernen

Als wir am Abend vor dem Haupthaus am Canyonrand sitzen und beim Sonnenuntergang erleben, wie sich alles in ein sattes Gold und Orange hüllt, wird mir bewusst wie besonders diese Wanderung ist. Nicht nur, dass man dem Canyon im wahrsten Sinne des Wortes auf den Grund gehen kann, sondern auch die Eindrücke nach den Wanderungen könnten mit nichts anderem ersetzt werden. Wenn man am Abend nach einer langen Wanderung am Rand sitzt, dem sanften Lichtspiel zuschaut und nichts weiter im Kopf hat als die Route am nächsten Tag, lernt man die Schönheit und Ruhe des Canyons ganz neu kennen. Dass ich zuvor nach einem kurzen Besuch der Aussichtspunkte dachte, die Besonderheit des Canyons erlebt zu haben, wirkt da plötzlich geradezu lächerlich. Am Ende des Tages finden wir uns alle aufgereiht vor dem Haupthaus wieder, den Kopf im Nacken und den Blick fest in den nächtlichen Himmel gerichtet. So sitzen wir einige Stunden, beobachten die Abermillionen Sterne mit der Milchstraße und zählen Sternschnuppen. Besser könnte der Tag nicht zu Ende gehen.

Die vielen Gesichter des Canyons

In den weiteren zwei Tagen tauchen wir noch tiefer in die Welt des Canyons ein. Auf 8km und 9km Strecke klettern wir über dicke Felsen in allen erdenklichen Farben, finden Wege über den Fish River, stapfen durch tiefen Sand, knirschen über Kiesel, schlagen uns durch kleine Wälder und gehen über trockene Flussbetten die aussehen wie große, graue Wellen. Wir folgen den Pfaden von Antilopen und Zebras, überwinden hohe Felsvorsprünge, werden von steilen Felswänden umgeben und finden uns auf riesigen, offenen Ebenen wieder. Die vielen Gesichter des Canyons machen jeden einzelnen Tag zu einem neuen Erlebnis, das gut und gerne auch länger andauern dürfte. Die Abende an den Camps mit Lagerfeuer, frisch gegrilltem Fleisch und dem Blick in den Sternenhimmel machen das alles perfekt. So sind wir am dritten Tag völlig entspannt und sogar froh, dass sich der Pick-Up vom Base Camp um einige Minuten verspätet. So können wir den Blick auf den majestätischen Canyon noch etwas länger genießen und müssen erst ein wenig später wieder zurück in die normale Welt.

Jana Kucharczyk

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