Namibia. Wie oft muss man in diesem einzigartigen Land gewesen sein, um es zu kennen? Wie lange dauert es, eins mit seiner Kultur zu werden, seine Seele zu verstehen, seine Naturwunder zu begreifen?

Willkommen bei Gondwana Collection

Manche sagen, das dauert ein Leben lang. Wir sagen, sechzehn mal reicht. Denn seit 20 Jahren bauen wir an den namibischen Plätzen unfassbarer Naturwunder und Kulturgeschichten fantastische Erlebnislodges. Manchmal aus historischen Farmen, immer in der Tradition unseres Landes und mit verwöhnendem Komfort. Fünfzehn Lodges und ein Hotel sind es bis heute, und trotzdem verstehen wir uns nicht als Hotelkette. Denn jede Unterkunft hat ihren eigenen Charakter. Jede liegt in unmittelbarer Nähe einer spektakulären Sehenswürdigkeit. Jede ist ein Erlebnis für sich, mit Abenteuern zum Greifen nah und Herzklopfen inklusive. Und wenn Sie von Ihren Safaris in die überwältigende Natur und Tierwelt zurückkehren, beginnt umsorgt von namibischer Gastfreundschaft der zweite Teil eines großartigen Tages.

Das ist das Gondwana-Gefühl. Namibia aus ganzem Herzen.

Über uns

Selbstfahrer-Safaris - Expecially4You

Namibia 2 Go

Ihren Träumen nachfahren und neue Träume entdecken. Für solche unvergesslichen Momente, haben wir die individuellste und eindrucksvollste Art geschaffen, die Wunderwelten Namibias zu erleben: Die Selbstfahrer-Touren der Gondwana Collection. Zwei Personen, ein erstklassiger SUV, narrensicheres Kartenmaterial, Kulturinformationen satt und übernachten, wo das Herz Afrikas schlägt, in den Verwöhn-Lodges der Gondwana Collection. Und wann macht Ihr Herz bummwiddibumm? Bei wilden Tieren, berühmten Sehenswürdigkeiten, Aktiverlebnissen oder im Brennpunkt bildschöner Landschaften? Was immer Ihr Traum verspricht, wir machen ihn wahr:

Go Big.

Ein Land wie im Bilderbuch.

Sind Sie stark genug für Abenteuer am Abgrund der Welt? Für ein Tête-à-Tête mit vier der Big Five? Dann erleben Sie mit Go Big 12 Tage lang den Nervenkitzel Ihres Lebens. Inklusive neuwertigem SUV mit Allrad. Und Übernachtungen, wo das Herz Afrikas schlägt, in den Verwöhn-Lodges der Gondwana Collection. 

 

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Go Active.

Solange die Puste reicht.

Fangen Sie klein an und tasten Sie sich von Höhepunkt zu Höhepunkt vor. Das Kleinod Swakopmund begrüßt Sie an der Stelle, wo die Namibwüste schnurstracks in den Atlantik marschiert. Auftakt für 10 Tage Aktivurlaub in traumhafter Kulisse, mit erstklassigen Wegbeschreibungen, SUV und Verwöhn-Lodges. 

 

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Go Wild.

Auf den Fährten wilder Tiere.

Erste Station Etosha, Wohnzimmer nahezu aller Großtiere im südlichen Afrika. Und just, wenn Sie glauben, der ganzen Tierwelt Afrikas begegnet zu sein, dann brechen in der Sambesi-Region die lebenden Doppelzentner durchs Dickicht. Sie machen die Big Five komplett, auf Ihrer 10 Tage Tour inklusive SUV und Lodges.

 

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Go Epic.

Plätze, wo Geschichte geschrieben wurde.

Namibia, eine bizarre Welt der Wunder. Die 80 Millionen Jahre alte Namib-Wüste. Die Kultur der San, die auch nach 20.000 Jahren noch lebendig ist. 10 Tage Kultur pur. Und immer dabei: Ein neuwertiger SUV,  Insidertipps, um ja nichts zu verpassen. Und Übernachtungen in Gondwanas Erlebnislodges. 

 

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Aktuelle Meldungen

Nashornjagd führt zur Gründung von Henties Bay

Avatar of inke inke - 05. Januar 2018 - Entdecken Sie Namibia

Henties Bay im Jahr 2009. (Foto: Kirsten Kraft)

Inke Stoldt

Wer hätte gedacht, dass eine Nashornjagd im Jahr 1929 zur Gründung eines der beliebtesten Ferienorte Namibias führen könnte? In der Zeitschrift ‚Die Brandwag‘ vom 29. April 1977 erzählte Major Hentie van der Merwe zum ersten Mal, wie er „ein paar Meilen südlich einer Flussmündung ein tiefes Sandtal“ entdeckte. Er fand dort frisches Trinkwasser und Wild im Überfluss. Nach diesem Major wurde Henties Bay benannt. 


Major Hentie van der Merwe heißt mit vollem Namen Hendrik Stephanus van der Merwe. Im Südwestafrika Jahrbuch von 1974 schreibt der bekannte Autor Daniel Ferdinand “Doc” Immelman, dass Major von der Merwes Vater, Hauptmann Hendrik van der Merwe, sich beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs der britischen Armee anschloss. Er tat zunächst in Europa und danach in Südwestafrika Dienst. Seine Familie ließ sich in Südwestafrika nieder. Hentie van der Merwe ging in Swakopmund und in Kapstadt zur Schule und war einer der ersten Auszubildenden an der Landwirtschaftsschule Neudamm. 1928 ließ er sich als Autohändler in Kalkfeld nieder, wo er ein Jahr später Irene May McCulloch heiratete.  

1929 unternahm Hentie van der Merwe einen Jagdzug nach Angola, wo er zufällig einem amerikanischen Bekannten und Wildkenner, James A. Devilinger, in die Arme lief. Dieser erzählte ihm, dass ein Museum in Pennsylvania auf der Suche nach einem Nashornskelett sei. Es sei bereit, dafür 800 Pfund zu bezahlen. Hentie van der Merwe nahm den Auftrag an. 

Gleich nach seiner Rückkehr nach Kalkfeld begann er mit den Vorbereitungen. Mit einem Ford-Bakkie und drei Oshiwambo-sprechenden Helfern machte er sich auf den Weg zum Brandberg. Nach einer beschwerlichen Anreise auf unwegsamem Terrain fanden sie eine Nashornspur. Sie erlegten das Tier mit einem gezielten Schuss und schlachteten es. Sie kratzten sogar das Fleisch von den Knochen. 

Irgendwann ging ihr Wasser zur Neige, so dass sie nicht länger auf dem „Schlachtfeld“ bleiben konnten. Sie luden den stinkenden Nashornkadaver auf den Ford und fuhren in Richtung Küste. Auf Höhe des Kreuzkaps wandten sie sich nach Süden, um die Mündung des Omaruru-Riviers zu suchen. Dort vermuteten sie Trinkwasser, wurden aber enttäuscht. Weiter ging es mit dem Ford durch den tiefen Sand, bis sie schließlich eine Quelle entdeckten. 

‚Die Brandwag‘ zitierte Hentie van der Merwe mit den folgenden Worten: „Zu guter Letzt erreichten wir einige Meilen südlich von der Mündung des [Omaruru-] Riviers ein tiefes Sandtal. Ich vermutete, dass dort früher ein Rivier ins Meer geflossen war. Der grüne Schilfteppich stach mir sofort ins Auge, er war ein Zeichen für Wasser. Die Stelle hat mir gefallen, also blieben wir dort.“ 

Einige Tage später zogen Hentie van der Merwe und seine Helfer nach Swakopmund weiter. Von dort aus wurde das Nashornskelett mithilfe eines Speditionsunternehmens nach Amerika gebracht. 

Hentie van der Merwe kehrte im selben Jahr zur Weihnachtszeit in sein Sandtal an der Küste zurück. Im Gepäck hatte er jede Menge Bretter, mit denen er sich eine Holzhütte baute. Er erzählte anderen Leuten von seinem schönen Platz am Meer, an dem es jede Menge Wild gab und ihm das Anglerglück immer hold war. Er nahm Freunde mit an seinen Urlaubsplatz, der sich nach und nach zu einem beliebten Ferienort entwickelte. Manche Leute folgten seinem Beispiel und bauten sich dort Häuser. Andere zelteten oder schliefen im Sommer in ihren Autos. Als Urlaubsziel gaben sie „Hentie se baai“ (Henties Bucht) an. 

Beim Ausbruch des Zweiten Weltkriegs schloss sich Hentie van der Merwe der Armee an und war im Ersten SWA Infanteriebataillon für Rekrutierung und Organisation verantwortlich. In Nordafrika und Italien verrichtete er aktiven Militärdienst und wurde zum Major befördert. Nachdem er einen Scharfschützenwettbewerb in Kairo, Ägypten gewonnen hatte, bat ihn der damalige Herrscher von Ägypten und Sudan, König Faruk I., seiner Familie das Schießen beizubringen. Es entwickelte sich eine enge Freundschaft zwischen Hentie van der Merwe und dem König. Dieser wurde 1952 abgesetzt und ging 1952 nach Italien ins Exil, wo er 1965 starb.  

Hentie van der Merwe war von 1949 bis 1952 Bürgermeister von Otjiwarongo. 1965 setzte er sich in Somerset West in Südafrika zur Ruhe, wo er seine letzten Lebensjahre verbrachte.

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