Namibias Wirtschaft auf den Punkt – Januar 2018 - Namibia Safari und Lodges - Gondwana Collection

Namibia. Wie oft muss man in diesem einzigartigen Land gewesen sein, um es zu kennen? Wie lange dauert es, eins mit seiner Kultur zu werden, seine Seele zu verstehen, seine Naturwunder zu begreifen?

Willkommen bei Gondwana Collection

Manche sagen, das dauert ein Leben lang. Wir sagen, achtzehn mal reicht. Denn seit mehr als 20 Jahren bauen wir an den namibischen Plätzen unfassbarer Naturwunder und Kulturgeschichten fantastische Erlebnislodges. Manchmal aus historischen Farmen, immer in der Tradition unseres Landes und mit verwöhnendem Komfort. Siebzehn Lodges und ein Hotel sind es bis heute, und trotzdem verstehen wir uns nicht als Hotelkette. Denn jede Unterkunft hat ihren eigenen Charakter. Jede liegt in unmittelbarer Nähe einer spektakulären Sehenswürdigkeit. Jede ist ein Erlebnis für sich, mit Abenteuern zum Greifen nah und Herzklopfen inklusive. Und wenn Sie von Ihren Safaris in die überwältigende Natur und Tierwelt zurückkehren, beginnt umsorgt von namibischer Gastfreundschaft der zweite Teil eines großartigen Tages.

Das ist das Gondwana-Gefühl. Namibia aus ganzem Herzen.

Über uns

Namibia-Straßenkarte 2018/19

Wer in Namibia auf Tour gehen möchte, sollte auf jeden Fall unsere Straßenkarte 2018/19 dabei haben. Sie ist kostenlos bei Gondwana erhältlich oder als PDF-Download. Sie enthält faszinierende Erlebnis-Angebote und empfehlenswerte Unterkünfte. Natürlich dient sie auch als normale Landkarte, denn sie enthält alle wesentlichen Informationen der offiziellen Namibia-Straßenkarte von Kartograph Prof. Uwe Jäschke und der Roads Authority of Namibia.

Machen Sie mit bei der Gondwana Holiday Bonanza!

Gewinnen Sie ein exklusives Wochenende im The Desert Grace oder lassen Sie sich die Kosten für Ihre Buchung von uns zurückerstatten. Die Hauptferienzeit naht mit Riesenschritten und wir von Gondwana möchten, dass Sie diese Wochen in vollen Zügen genießen. Es ist ganz einfach: Buchen Sie jetzt über unsere Webseite eine Unterkunft für den Zeitraum von Oktober 2018 bis zum 31. März 2019. Als Online-Direktbucher haben Sie mit Ihrer Buchungsnummer die Möglichkeit, an der Gondwana Holiday Bonanza teilzunehmen. Die Geschäftsbedingungen gelten.

Namibia2Go Autovermietung

Namibia 2 Go

Ihren Träumen nachfahren und neue Träume entdecken. Für solche unvergesslichen Momente haben wir die individuellste und eindrucksvollste Art geschaffen, die Wunderwelten Namibias zu erleben: mit den erstklassigen Fahrzeugen unserer Autovermietung. 

 

 

Go Big.

Ein Land wie im Bilderbuch.

Sind Sie stark genug für Abenteuer am Abgrund der Welt? Für ein Tête-à-Tête mit vier der Big Five? Dann erleben Sie mit Go Big 13 Tage lang den Nervenkitzel Ihres Lebens. Inklusive neuwertigem SUV mit Allrad. Und Übernachtungen, wo das Herz Afrikas schlägt, in den Verwöhn-Lodges der Gondwana Collection. 

 

                          Info & Verfügbarkeit

Go Epic.

Plätze, wo Geschichte geschrieben wurde.

Namibia, eine bizarre Welt der Wunder. Die 80 Millionen Jahre alte Namib-Wüste. Die Kultur der San, die auch nach 20.000 Jahren noch lebendig ist. 11 Tage Kultur pur. Und immer dabei: Ein neuwertiger SUV, Insidertipps, um ja nichts zu verpassen. Und Übernachtungen in Gondwanas Erlebnislodges. 

 

                          Info & Verfügbarkeit

Go Wild.

Auf den Fährten wilder Tiere.

Erste Station Etosha, Wohnzimmer nahezu aller Großtiere im südlichen Afrika. Und just, wenn Sie glauben, der ganzen Tierwelt Afrikas begegnet zu sein, dann brechen in der Sambesi-Region die lebenden Doppelzentner durchs Dickicht. Sie machen die Big Five komplett, auf Ihrer 12 Tage Tour inklusive SUV und Lodges.

 

                          Info & Verfügbarkeit

Autovermietung

Ihren Träumen hinterherfahren.

Nutzen Sie unseren umfassenden Reiseservice für Autovermietung, Unterkunft, Safaris, Reiseplanung für Selbstfahrertouren und Tagesausflüge. Interessiert? Einzelheiten zu unseren Duster SUV mit Vierradantrieb und Toyota Hilux 4x4 Doppelkabiner finden Sie hier. 

 

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Aktuelle Meldungen

Namibias Wirtschaft auf den Punkt – Januar 2018

Avatar of inke inke - 01. Februar 2018 - Wirtschaft


Brigitte Weidlich

Das neue Jahr begann wegen der Sommerpause eher gemächlich. Im Januar hat es wenig geregnet trotz recht guter Prognosen vom Wetteramt. Die Farmer werden langsam besorgt, das gilt besonders für den Getreideanbau. Die Inflation im Dezember 2017 lag bei 5,2 Prozent, teilte das Statistik-Amt mit. 

Neujahrsbotschaft des Präsidenten

Namibias Regierung will ihre Bemühungen verstärken, praktikable Lösungen für die lang andauernde Landfrage, insbesondere für den Zugang zu bezahlbarem Grund und Boden zu finden. Das sagte Präsident Hage Geingob in seiner Neujahrsansprache. Mehr Menschen in ländlichen Gebieten sollen Strom- und Trinkwasseranschluss sowie sanitäre Anlagen erhalten. Des Weiteren werde die Regierung andere Infrastrukturprojekte wie Flughäfen, das Schienennetz, Straßenbau und Häfen als Priorität setzen. „Wir sind uns bewusst, dass die Wirtschaftslage von 2017 auch im neuen Jahr fortdauern wird“, sagte Geingob im Fernsehen während seiner Neujahrsansprache. Namibias Regierung werde weiterhin Einsparungen vornehmen.

Kampf gegen Korruption

Am Silvesterabend hat die Anti-Korruptionskommission an einer Straßenkontrolle bei Walvis Bay mehr als 30 Tonnen afrikanisches Rosenholz, auch als Makula bekannt, beschlagnahmt. Das Holz wurde in Lastwagen über Sambia durch Namibia geschmuggelt und war für China bestimmt.

Das Innenministerium stellt seit dem 8. Januar biometrische Reisepässe für namibische Staatsbürger aus. Die sogenannten E-Pässe enthalten einen Chip. Fälschungen sind daher fast unmöglich. Namibia ist nun Teil der 120 Staaten weltweit, die E-Pässe ausstellen.

Große Investition im Bergbau

Die kanadische Firma ,Namibia Rare Earths‘ kündigte an, 95 Prozent der Firma Gecko Namibia aufkaufen zu wollen. Namibia Rare Earths hat bei Khorixas Schürfrechte für seltene Erden, die sehr wichtig für die Herstellung von unter anderem Smartphones, Hybrid-Fahrzeugen und Computern sind. Gecko Namibia entwickelt verschiedene Abbauhalden, darunter Kobalt in der Kunene-Region, Graphit bei Otjiwarongo, Tantalite bei Warmbad, ebenso Lithium, Zink und Gold. 

Eine andere Neuigkeit ist die Entscheidung der namibischen Regierung, keine weiteren Anteile der Rössing Uranmine zu erwerben. Rössing Uranium gehört zu knapp 69 Prozent dem Weltkonzern Rio Tinto. Namibias Regierung gehören drei Prozent. Eine hiesige Zeitung berichtete, dass Südafrikas staatseigene Industrial Development Corporation (IDC) ihre Anteile (10%) Namibia für N$402,7 Millionen (etwa 28,7 Millionen Euros) angeboten hat. Der Ankauf wäre durch Namibias staatlichen Konzern Epangelo Mining abgewickelt worden. Bergbau- und Energieminister Obeth Kandjoze wurde nun jedoch mit den Worten zitiert, dass die seit langem niedrigen Uranpreise und der relativ hohe Preis für die IDC-Anteile die Regierung bewogen hätten, das Angebot nicht anzunehmen. Weitere Anteilhaber bei Rössing Uranium sind die iranische Regierung (15%) und einzelne kleinere Aktionäre (3%). 

Entwicklungen im Kommunikationssektor

Der südafrikanische Mobilfunkriese MTN will 2018 auch den namibischen Markt erobern. Mit der schon gegründeten Firmentochter MTN Namibia sollen der hiesigen Geschäftswelt bald elektronische Software- und Sicherheitsprodukte angeboten werden, abgesehen von der Mobilfunkpalette. MTN Namibia hat kürzlich 30 Prozent Anteile der namibischen Firma Profile Technologies erworben. Die Wettbewerbskommission muss diese Transaktion noch gutheißen. 

Inzwischen hat die Wettbewerbskommission den Antrag der staatlichen Firma Namibia Post & Telecommunication Holdings (NPTH) abgelehnt, 34 Prozent des Mobilfunkanbieters MTC zu erwerben. Diese Anteile gehören derzeit noch der holländischen Firma Samba DutchCo B.V. Namibias Regierung besitzt durch die Holding-Firma bereits 66% Anteile in MTC, ebenso 100% von Telecom Namibia und deren Tochter TN Mobile. Die Wettbewerbskommission befand, dass die Regierung dann als alleiniger Besitzer von MTC ein Monopol hätte, das den Wettbewerb behindere. 

Weitere 500 Einfachhäuser geplant

Der Bau neuer Einfachhäuser für Niedrigverdiener macht Fortschritte. Die Stadtverwaltung von Otjiwarongo wird im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft 360 neue Wohnhäuser bauen lassen. Die ersten 40 fertiggestellten Häuser wurden Ende Januar den Hauseigentümern übergeben. Insgesamt hat Otjiwarongo bisher 465 Grundstücke erschließen lassen. 

In Oshakati hat der Bau von 200 der insgesamt 360 geplanten Einfachhäuser begonnen. In Omuthiya zwischen Tsumeb und Ondangwa werden 50 neue Häuser gebaut, teilte die zuständige Ministerin Sophia Shaningwa mit. Beim Häuserbau in Omuthiya und Oshakati  führt die staatliche Wohnungsbehörde National Housing Enterprise (NHE) die Bauaufsicht. 

Inzwischen hat der staatliche Pensionsfonds GIPF (Government Institutions Pension Fund) bisher 2.000 Kredite im Gesamthöhe von einer Milliarde Namibia Dollar (etwa 67 Millionen Euros) für Beamte bewilligt, die Häuser für den eigenen Bedarf bauen wollen. Die Beamten, darunter Polizisten und Soldaten, dürfen bis zu einem gewissen Prozentsatz ihre Pension beleihen. 

Im gleichen Sinne der Wohltätigkeit hat Altpräsident Hifikepunye Pohamba den Bau von drei Klassenzimmern für eine ländliche Schule in der Kavango-West-Region finanziert. Die Baukosten betrugen N$ 1 Million (etwa 67.000 Euros).

Tourismus floriert weiterhin

Laut der Hospitality Association of Namibia (HAN) war 2017 wiederum ein gutes Jahr für den Tourismussektor. HAN-Mitglieder hatten eine Zimmerbelegung von 58,5 Prozent, einen Prozent unter dem Durchschnitt von 2016, einem Jahr mit außergewöhnlichem Wachstum für die Branche. 

In Umweltkreisen wurde bekannt, dass der Geschäftsführer des namibischen Umwelt-Investitionsfonds, Benedict Libanda, vom Grünen Klimafonds der Vereinten Nationen in ein internationales Gremium von 35 Experten berufen wurde. Das Gremium wird Strategien zur Anpassung an den Klimawandel entwickeln. 

Wilde Pferde: Sorge und Hoffnung

Namibias berühmte Wildpferde sind weiterhin vom Aussterben bedroht, teilte die ‚Namibia Wild Horses Foundation‘ mit. Die anhaltende Dürre und Hyänen, die Fohlen und schwache Tiere reißen, haben den Bestand der Wildpferde auf 83 Tiere verringert. Dank eindringlicher Spendenaufrufe kann Futter für die Pferde angekauft werden. Die einzige Lösung scheint jedoch eine Umsiedlung aller Pferde auf eine Farm in der Umgebung zu sein. Ein entsprechender Antrag wurde dem Umwelt- und Tourismusministerium vorgelegt. Das Ministerium teilte Ende Januar in einer Presseerklärung mit, es sei sich der Sorge der Öffentlichkeit um die wilden Pferde bewusst. Es müssten jedoch alle Möglichkeiten in Betracht gezogen werden, bevor ein Beschluss gefasst werden könne.

Prominente Besucher

Finnlands Parlamentspräsidentin Maria Lohela besuchte diesen Monat offiziell Namibia. Auf einer Pressekonferenz in Windhoek teilte sie mit, sie wolle nach ihrer Rückkehr eine hochrangige Delegation aus Politikern und Geschäftsleuten nach Namibia entsenden, um Investitionsmöglichkeiten zu sondieren. 

Chinas Vize-Landwirtschaftsminister Qu Dongyu unterzeichnete in Windhoek ein Abkommen mit Namibias Agrarminister John Mutorwa. Es soll demnächst auch von der FAO der Vereinten Nationen unterzeichnet werden. Chinesische und namibische Firmen sollen mittels Partnerschaften Wertschöpfung für Agrarprodukte vorantreiben. Das schließt auch Fischzucht im Bereich Binnenfischerei (Süßwasser) ein. Mehrere chinesische Experten haben in den letzten Jahren Namibia dabei unterstützt, Reis in der Sambesi-Region anzubauen. Für die zweite Phase der Unterstützung war ein neues Abkommen notwendig.

Handel mit Lebendvieh besser

Der Fleischrat hat die Handelsstatistiken für Rinder- und Schafverkäufe 2017 veröffentlicht. Voriges Jahr wurden in Namibia insgesamt 421.000 Rinder vermarktet. 313.000 Tiere wurden als Lebendvieh an Schlachthöfe in Südafrika verkauft, 127.000 an hiesige Schlachthöfe. 

2017 wurden von insgesamt 704.000 verkauften Schafen 394.000 Tiere lebend nach Südafrika ausgeführt, 310.000 Schafe wurden innerhalb Namibias an Schlachthöfe verkauft.

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