Wie der Leopard zu seinen Flecken kam - Namibia Safari und Lodges - Gondwana Collection

Namibia. Wie oft muss man in diesem einzigartigen Land gewesen sein, um es zu kennen? Wie lange dauert es, eins mit seiner Kultur zu werden, seine Seele zu verstehen, seine Naturwunder zu begreifen?

Willkommen bei Gondwana Collection

Manche sagen, das dauert ein Leben lang. Wir sagen, achtzehn mal reicht. Denn seit mehr als 20 Jahren bauen wir an den namibischen Plätzen unfassbarer Naturwunder und Kulturgeschichten fantastische Erlebnislodges. Manchmal aus historischen Farmen, immer in der Tradition unseres Landes und mit verwöhnendem Komfort. Siebzehn Lodges und ein Hotel sind es bis heute, und trotzdem verstehen wir uns nicht als Hotelkette. Denn jede Unterkunft hat ihren eigenen Charakter. Jede liegt in unmittelbarer Nähe einer spektakulären Sehenswürdigkeit. Jede ist ein Erlebnis für sich, mit Abenteuern zum Greifen nah und Herzklopfen inklusive. Und wenn Sie von Ihren Safaris in die überwältigende Natur und Tierwelt zurückkehren, beginnt umsorgt von namibischer Gastfreundschaft der zweite Teil eines großartigen Tages.

Das ist das Gondwana-Gefühl. Namibia aus ganzem Herzen.

Über uns

Namibia-Straßenkarte 2018/19

Wer in Namibia auf Tour gehen möchte, sollte auf jeden Fall unsere Straßenkarte 2018/19 dabei haben. Sie ist kostenlos bei Gondwana erhältlich oder als PDF-Download. Sie enthält faszinierende Erlebnis-Angebote und empfehlenswerte Unterkünfte. Natürlich dient sie auch als normale Landkarte, denn sie enthält alle wesentlichen Informationen der offiziellen Namibia-Straßenkarte von Kartograph Prof. Uwe Jäschke und der Roads Authority of Namibia.

The Desert Grace - Eröffnung November 2018!

Gönnen Sie sich ein Wüstenerlebnis mit Eleganz und Liebenswürdigkeit. Diese einzigartige moderne Lodge vermittelt Ihnen den Liebreiz von gestern und überrascht Sie mit großzügigem Charme, Stilsicherheit und herzlicher Gastlichkeit. Nippen Sie genüßlich an Ihrem rosa Gin Tonic, während Sie vom privaten Pool Ihres Bungalows aus den Blick über die endlose Wüstenlandschaft schweifen lassen. Buchen Sie jetzt!

Selbstfahrer-Safaris - Expecially4You

Namibia 2 Go

Ihren Träumen nachfahren und neue Träume entdecken. Für solche unvergesslichen Momente, haben wir die individuellste und eindrucksvollste Art geschaffen, die Wunderwelten Namibias zu erleben: Die Selbstfahrer-Touren der Gondwana Collection. Zwei Personen, ein erstklassiger SUV, narrensicheres Kartenmaterial, Kulturinformationen satt und übernachten, wo das Herz Afrikas schlägt, in den Verwöhn-Lodges der Gondwana Collection. Und wann macht Ihr Herz bummwiddibumm? Bei wilden Tieren, berühmten Sehenswürdigkeiten, Aktiverlebnissen oder im Brennpunkt bildschöner Landschaften? Was immer Ihr Traum verspricht, wir machen ihn wahr:

Go Big.

Ein Land wie im Bilderbuch.

Sind Sie stark genug für Abenteuer am Abgrund der Welt? Für ein Tête-à-Tête mit vier der Big Five? Dann erleben Sie mit Go Big 12 Tage lang den Nervenkitzel Ihres Lebens. Inklusive neuwertigem SUV mit Allrad. Und Übernachtungen, wo das Herz Afrikas schlägt, in den Verwöhn-Lodges der Gondwana Collection. 

 

                          Info & Verfügbarkeit

Go Active.

Solange die Puste reicht.

Fangen Sie klein an und tasten Sie sich von Höhepunkt zu Höhepunkt vor. Das Kleinod Swakopmund begrüßt Sie an der Stelle, wo die Namibwüste schnurstracks in den Atlantik marschiert. Auftakt für 10 Tage Aktivurlaub in traumhafter Kulisse, mit erstklassigen Wegbeschreibungen, SUV und Verwöhn-Lodges. 

 

                          Info & Verfügbarkeit

Go Wild.

Auf den Fährten wilder Tiere.

Erste Station Etosha, Wohnzimmer nahezu aller Großtiere im südlichen Afrika. Und just, wenn Sie glauben, der ganzen Tierwelt Afrikas begegnet zu sein, dann brechen in der Sambesi-Region die lebenden Doppelzentner durchs Dickicht. Sie machen die Big Five komplett, auf Ihrer 10 Tage Tour inklusive SUV und Lodges.

 

                          Info & Verfügbarkeit

Go Epic.

Plätze, wo Geschichte geschrieben wurde.

Namibia, eine bizarre Welt der Wunder. Die 80 Millionen Jahre alte Namib-Wüste. Die Kultur der San, die auch nach 20.000 Jahren noch lebendig ist. 10 Tage Kultur pur. Und immer dabei: Ein neuwertiger SUV,  Insidertipps, um ja nichts zu verpassen. Und Übernachtungen in Gondwanas Erlebnislodges. 

 

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Aktuelle Meldungen

Wie der Leopard zu seinen Flecken kam

Avatar of inke inke - 23. Februar 2018 - Entdecken Sie Namibia

Tödliche Überraschung für diesen Pavian... Foto: John Dominis

In afrikanischen Erzählungen heißt es, der Leopard habe seine Beute nicht mehr teilen wollen und angefangen, sie in Bäumen zu verstecken, weil sich Schakal und Hyäne nie für seine Großzügigkeit erkenntlich zeigten. Die Leopardin habe zudem schockiert feststellen müssen, dass der Hase ihre Jungen fraß. Eine der bekanntesten Fabeln vom Anfang der Zeit ist jedoch ‚Wie der Leopard zu seinen Flecken kam‘ aus der Sammlung der ‚Nur so Geschichten‘ (Just So Stories) von Rudyard Kipling. In dieser Fabel erläutert der Autor die Vorzüge der Tarnung: Der Leopard, der zu jener Zeit ein sandgelb-bräunliches Fell trug, perfekt angepasst an die Savanne, habe mit seinem Jagdgesell, dem Äthiopier, im dunklen Urwald jagen müssen - und da sei er natürlich aufgefallen wie eine Sonnenblume vor einem geteerten Zaun. Der Äthiopier habe ihm daher Rosetten aus fünf Punkten auf sein Fell gemalt, die der Leopard heute noch trägt.

An dieser Fabel ist viel Wahres. Forschungsergebnissen zufolge haben sich Zeichnung und Färbung der Großkatzen im Laufe der Evolutionsgeschichte herausgebildet, um sich in ihrer Tarnung an ihren Lebensraum anzupassen. In seinem von Bäumen geprägten Habitat kann der Leopard besser im Spiel von Licht und Schatten untertauchen, wenn er Flecken hat.

Auch viele andere interessante Fakten über Leoparden gehören nicht zum Allgemeinwissen.

Der Name ‚Leopard‘ setzt sich aus den griechischen Wörtern leōn (Löwe) und pardos (Panther) zusammen, denn in der Antike wurde angenommen, der Leopard sei eine Kreuzung der beiden. Es wird vermutet, dass die Gattung Panthera, zu der auch Löwe, Jaguar und Tiger gehören, ursprünglich aus Asien stammt. Vorfahren von Leopard und Löwe wanderten einst nach Afrika weiter. Der letzte gemeinsame Vorfahr dieser großen Katzen soll vor rund 6,37 Millionen Jahren gelebt haben. Der Leopard kommt in der Kunst, in der Mythologie und im Volksgut vieler Länder vor, wo er einst heimisch war – vom antiken Griechenland bis Rom. Schwarze Panther (in Afrika nicht üblich) sind melanistische Leoparden oder Jaguare, das heißt, sie haben eine ausgeprägt dunkle Pigmentierung.

So kraftvoll wie der Leopard ist, so scheu ist er und vermeidet Konfrontation. Wollte man ihm menschliche Eigenschaften zuschreiben, würde man meinen, er habe einen Minderwertigkeitskomplex, weil er sich seine Beute häufig von Löwen und Hyänen abspenstig machen lässt. Wenn er nicht den Vorteil von Deckung und Überraschung nutzen kann, verschwindet er meist rasch im Blattwerk – ein flüchtiges Bild von Kraft und Eleganz.

Nicht von ungefähr ist der Leopard die am weitesten verbreitete (von Asien bis Afrika), die anpassungsfähigste und erfolgreichste Art unter den Großkatzen: Situationen mit hohem Risiko werden von Leoparden nach Möglichkeit gemieden, lieber gehen sie auf Nummer Sicher. Zwar sind sie opportunistische Jäger und ernähren sich abwechslungsreich, von Insekten ebenso wie von Antilopen, aber als Beute suchen sie sich vorwiegend Tiere mittlerer Größe in einer kleinen Herde aus, so dass die Verletzungsgefahr gering ist. Es ist ein Trugschluss, dass Paviane die Lieblingsspeise von Leoparden seien. Sie sind ihnen viel zu laut und gefährlich, als dass sie gewohnheitsmäßig Jagd auf Paviane machen wollten. Auch der kampflose Verzicht auf die Beute dient dazu, Verletzungen zu vermeiden.

Leoparden sind als vollendete Kletterkünstler bekannt, die es fertigbringen, eine mehr als 50 kg schwere Beute auf einen Baum zu schaffen, den sie als Zufluchtsstätte und Speisekammer benutzen. Jeder hat Bilder von einem Leoparden gesehen, der sich gemütlich auf einem Ast ausgestreckt hat und alle Viere baumeln lässt. Hingegen ist kaum bekannt, dass Leoparden auch hervorragende Schwimmer sind. Panthera pardus überrascht seine Beute durch Heimlichkeit. Wenn der erste Versuch erfolglos ist, lässt er es häufig darauf beruhen. Dabei ist der Leopard äußerst geschmeidig und kann kurzfristig Geschwindigkeiten bis zu 60km/h erreichen.

Da der Leopard ein Einzelgänger ist, würden sich Männchen und Weibchen möglicherweise nicht gerade begegnen, wenn der Zeitpunkt zur Paarung optimal ist. Daher gibt es keine spezielle Paarungszeit, und der Eisprung wird durch die Paarung ausgelöst.

Meisterliche Tarnung und eine verschwiegene Existenz haben das Überleben von Leoparden gesichert. Gelegentlich findet man seine Fährte, aber man bekommt ihn selten zu Gesicht. Der Leopard bleibt unnahbar - wie eine Erscheinung, ein Traum, eine Vision. Wenn man zwischen Bäumen, in den Bergen oder im Fischfluss Canyon wandert, mag sich bisweilen das etwas beunruhigende Gefühl einstellen, dass man aus der Höhe beobachtet wird - von einem Leoparden, der perfekt mit seinem gefleckten Hintergrund verschmilzt.

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