Schotterstraßen, Wüste & Abendessen im Glanz der Sterne - Namibia Safari und Lodges - Gondwana Collection

Namibia. Wie oft muss man in diesem einzigartigen Land gewesen sein, um es zu kennen? Wie lange dauert es, eins mit seiner Kultur zu werden, seine Seele zu verstehen, seine Naturwunder zu begreifen?

Willkommen bei Gondwana Collection

Manche sagen, das dauert ein Leben lang. Wir sagen, achtzehn mal reicht. Denn seit mehr als 20 Jahren bauen wir an den namibischen Plätzen unfassbarer Naturwunder und Kulturgeschichten fantastische Erlebnislodges. Manchmal aus historischen Farmen, immer in der Tradition unseres Landes und mit verwöhnendem Komfort. Siebzehn Lodges und ein Hotel sind es bis heute, und trotzdem verstehen wir uns nicht als Hotelkette. Denn jede Unterkunft hat ihren eigenen Charakter. Jede liegt in unmittelbarer Nähe einer spektakulären Sehenswürdigkeit. Jede ist ein Erlebnis für sich, mit Abenteuern zum Greifen nah und Herzklopfen inklusive. Und wenn Sie von Ihren Safaris in die überwältigende Natur und Tierwelt zurückkehren, beginnt umsorgt von namibischer Gastfreundschaft der zweite Teil eines großartigen Tages.

Das ist das Gondwana-Gefühl. Namibia aus ganzem Herzen.

Über uns

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Aktuelle Meldungen

Schotterstraßen, Wüste & Abendessen im Glanz der Sterne

Avatar of inke inke - 22. März 2019 - Gondwana Collection, Tourismus

Namib Desert Camping2Go. Foto: Megan Dreyer

Annelien Robberts

"Vergewissere dich, dass unter all den Wegen, die du in deinem Leben einschlägst, einige Schotterstraßen sind." - John Muir

Als wir auf dem Weg zum Aussichtspunkt des Spreetshoogte Passes nach einer Kurve den ersten Blick auf die raue Landschaft erhaschten, die ausgedörrt in der heißen Sommersonne lag, fiel uns nur noch "Wow!" ein. Obwohl ich schon viele Male hier gewesen bin, halte ich jedes Mal an, um den steilsten Pass im Lande mit der Kamera festzuhalten.

Kaum etwas ist so befreiend wie eine Fahrt nach Süden. Allein schon der Gedanke, von der Teerstraße auf eine Schotterstraße abzubiegen, sorgt für ein erwartungsvolles Urlaubsgefühl. Weite Landschaft, reine Luft, abgelegene Schroffheit, die sich schließlich in weiche Dünen jeder Form und Größe verwandelt. Unbegrenzte Sicht bis zum Horizont, in der Ferne weidende Gemsböcke als Punkte.

Und so machte ich mich mit mehreren Freundinnen auf den Weg in den Süden. Wir wollten Namib Desert Camping2Go erproben, den jüngsten Campingplatz der Gondwana Gruppe. Wir wollten die Natur hautnah um uns haben. Wollten der Zivilisation entkommen. Wollten abends am Lagerfeuer die Geräusche der Natur in uns aufnehmen. 

Camping ist bei keiner von uns vieren eine Stärke, nicht zuletzt, weil es uns gänzlich an der Ausrüstung fehlt. Eines haben wir jedoch gemeinsam: unsere Liebe zur Natur. Daher war die Wahl eines Campingplatzes denkbar einfach... Namib Desert Camping2Go - die namibische Variante von Glamping.

Die Selbstversorger-Zelte von Camping2Go in der Nähe der Namib Desert Lodge aus der Vogelperspektive. Foto: Prostudio

Obwohl Glamping - eine Wortkreuzung aus Glamour und Camping - von vielen traditionellen Campern missbilligt wird, ist es ein Reisetrend, der seit zehn Jahren die Welt erobert. Man möchte der Natur nahe sein, ohne den ganzen Aufwand zu haben, speziell bei kürzeren Reisen.

Da wir wussten, dass ein Luxus-Campingplatz auf uns wartete, hatten wir Zeit für die landschaftlich besonders schöne Route. Wir fuhren nach Solitaire, beliebt als "Boxenstopp" für Kaffee und Kuchen in der Bäckerei McGregor. "Ganz langsam" stand auf einem Schild an der Straße, und das war uns gerade recht. Allein schon, weil man bei solcher Hitze gerne auf schnelle oder plötzliche Bewegungen verzichtet.

Namib Desert Lodge

Als nächstes steuerten wir Camping2Go an. Da alles für uns vorbereitet war, fuhren wir zuerst zur Namib Desert Lodge, die etwa einen Kilometer vom neuen Campingplatz entfernt ist. Als wir in den Garten der Lodge traten, kamen wir uns vor wie in einer namibischen Version von Alice im Wunderland - hier war sie wohl durch ein Erdmännchenloch geplumpst. Waren wir ins Paradies geraten? Funkelnde, blaue Schwimmbecken inmitten üppiger Rasenflächen; zwitschernde Vögel, die von einem Baum zum nächsten huschten. Dennoch war uns sehr wohl bewusst, dass uns die Wüste umgab: Hinter den Bäumen ragten die uralten versteinerten Dünen auf. Am Pool ließ sich das Ende der Nachmittagshitze gut abwarten.

Aktivitäten in der Wüste 
Dann war es Zeit für ein Aktiv-Erlebnis: die Erkundung der Wüste per E-Bike. Nach diversen "Ups" und "Huch" hatten wir den Dreh mit den Fatbikes heraus. Ich lernte, dass man bei tiefem Sand besser im Powerlevel 3 startet, statt im manuellen Modus zu improvisieren und auf der Nase zu landen. 

Als sich die Landschaft zu vergolden begann, trafen wir uns mit unserem Guide zu einem Sundowner-Drink. Wir stiegen auf eine kleine Düne und stießen mit einem erfrischenden pinken Gin Tonic an. Es dauerte nicht lange, bis das Pink in unseren Gläsern nahtlos mit der Farbe des Horizonts verschmolz. Die Sonne war untergegangen. Die abendliche Kälte der Wüste setzte ein und wir kehrten ins Lager zurück.

Die Camping2Go-Zelt sind mit vier Betten und En Suite-Badezimmer ausgestattet. Foto: Sparkle Studio

Namib Desert Camping2Go
Ich erinnere mich an die Zeiten, als meine Mutter meine Reisetasche für die Ferien packte und alles, was ich brauchte, war auf "wundersame" Weise dabei. Daran musste ich denken, als wir die Kisten mit Küchenutensilien auspackten, die für uns bereitstanden. Von der Braai-Zange über den gusseisernen Topf für Pap (Maisbrei) oder Potjie (Eintopfgericht) bis hin zu einer der unentbehrlichen Aluminium-Kasserollen, die jede namibische Familie ganz unbedingt zum Braai (Grillen, sagt man anderswo) braucht. Selbst eine Küchenschere kam zum Vorschein. An einfach alles war gedacht worden!

Wir saßen um die Feuerstelle, mit Blick auf die faszinierenden Dünen. Auf dem Grill über den heißen Kohlen brutzelten Koteletts und Sosaties (Fleischspießchen). Wir waren die einzigen Camper an diesem Abend und völlig eins mit der Natur. Nach dem Essen schalteten wir alle Lichter aus und freuten uns am schwach roten Glimmen der letzten Kohlen. Jeder Blick gen Himmel fühlte sich an wie ein Sprung in die Milchstraße. Dann wurde die Gitarre geholt, um vor dem Schlafengehen noch ein bisschen am Lagerfeuer zu singen.

Zu den Selbstversorger-Zelten von Camping2Go gehört auch ein Grillplatz. Foto: Sparkle Studio

Das Abenteuer Sossusvlei
Die Wüste hat zwei Gemütslagen - eiskalt und sengend heiß. Das erlebt man nirgends besser als bei einem Ausflug zum Sossusvlei. Wir brachen vor Sonnenaufgang auf und erreichten das Tor kurz vor der Öffnungszeit. Während wir zum Deadvlei fuhren, begannen sich ringsum die Berge in dutzenden reizvollen Schattierungen des Sonnenaufgangs zu präsentieren. Einige von uns trotzten dem frischen Morgen mit kurzen Ärmeln, während andere wärmer angezogen auf das offene Safarifahrzeug gestiegen waren, das uns bis zu dem Punkt brachte, von dem es nur noch zu Fuß weitergeht.

Der Sand war eiskalt, aber die samtige Konsistenz fühlte sich an, als würde ich auf etwas laufen, aus dem Träume gemacht werden. Hier befindet sich der berühmte Big Daddy, die höchste Düne in der Namib, die den Beinen ein Workout wie kein anderes abfordert. Und dann, auf der anderen Seite hinunter zum Deadvlei, kommt man in ein Paradies für Fotografen. Unter dem strahlend blauen Himmel stehen abgestorbene, jedoch intakte Kameldornbäume, umgeben von aprikosenfarbenen Dünen. Wir blieben eine ganze Weile und machten uns gegen 10 Uhr auf den Rückweg. Wer sich warm angezogen hatte, kam jetzt ins Schwitzen. 

In den frühen Morgenstunden am Sossusvlei. Foto: Mikkel Beiter

Sesriem Canyon
Der nahe gelegene Sesriem Canyon war unser nächstes Ziel, und selbstverständlich hatten wir einen großen Vorrat an Trinkwasser dabei. Die Wanderung durch die 30 Meter tiefe kühle Schlucht war zugleich eine willkommene Erholung von der Hitze. Es heißt, der Canyon sei einen Kilometer lang, aber irgendwo gabelt sich der Weg und daher bin ich nicht sicher, wie er gemessen wird. Fest steht jedoch, dass wir an jenem Tag definitiv unser Quantum von mehr als 10.000 Schritten erfüllt haben. 

Zurück in der Namib Desert Lodge erwarteten uns kühle Drinks und der Pool. Später machten wir eine Wanderung durch das herrliche Naturpark in der Wüste. Vom Kamm eines Hügels mit weitem Blick über die Ebene sahen wir unzählige Gemsböcke. Man kann sich kaum vorstellen, dass noch vor rund 15 Jahren so gut wie kein Wild mehr vorhanden war, dezimiert durch rücksichtslose, unkontrollierte Jagd. Jetzt haben sich die Bestände erholt. 

An jenem Abend öffneten wir vor dem Schlafengehen alle Zeltklappen, um die kühle Luft und die nächtliche "Musik" hereinzulassen. Wir hatten nicht vor, wieder mit der Sonne aufzustehen, aber als sie am nächsten Morgen den Himmel färbte und die versteinerten Dünen flammend rot erstrahlen ließ, waren wir doch im Nu aus den Federn.

In unsere Decken gehüllt saßen wir in der frischen Morgenluft auf der Terrasse, während das Wasser für unsere erste Tasse Kaffee heiß wurde. Ich kam nicht umhin zu denken: "Auf Glampers sollte man nie hinabsehen. Das Licht ihres Lagers überstrahlt das der anderen allemal." Wenn sich Möglichkeiten bieten, der Natur näher zu kommen, werden wir sie immer finden.

In diesem Sinne gleich ein Tipp: Die vier Camping2Go-Safarizelte auf der Kalahari Anib Lodge sind pünktlich zu Ostern fertig und ab 7. April buchbar.

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