Namibias Attraktion aus dem All: der Hoba Meteorit - Neuigkeiten - Gondwana Collection

Neuigkeiten

Aktuelle Meldungen

Namibias Attraktion aus dem All: der Hoba Meteorit

Avatar of inke inke - 03. November 2017 - Entdecken Sie Namibia, Umwelt

Der Hoba Meteorit ist der größte bisher bekannte Meteorit der Erde und liegt auf einer Farm zwischen Tsumeb und Grootfontein.

Wussten Sie, dass sich der größte bisher bekannte Meteorit der Erde in Namibia befindet? Genauer gesagt, auf einer Farm zwischen Tsumeb und Grootfontein in der Otjozondjupa Region.

Der 60 Tonnen schwere und 2,7 Meter lange Eisenklotz schlug vor rund 80 000 Jahren auf der Erde ein. Der Hoba Meteorit besteht zu 84% aus Eisen und zu 16% aus Nickel und enthält zudem Spuren von Kobalt. 1920 entdeckte ihn eher zufällig der Farmer Jacobus Hermanus Brits, als er an der Einschlagstelle pflügte. 

Ein Meteorit ist ein Himmelskörper – meist ein Überbleibsel eines Kometen oder eines Asteroiden – der als Meteoroid die Durchquerung der Erdatmosphäre und den Aufprall auf die Erde überstanden hat. Das ist eine beachtliche Leistung, tritt er doch mit einer Geschwindigkeit von rund 90 000 km/h in die Erdatmosphäre ein!

Beim Eintritt in die Erdatmosphäre beginnt die Oberfläche des Meteoroiden infolge der Reibungshitze zu schmelzen und zu verdunsten. Es entsteht eine elektrisch geladene (ionisierte), hell leuchtende Gashülle aus Luft und verdunstetem Material. Der leuchtende Meteoroid wird Meteor genannt, oder Sternschnuppe. Die meisten Meteore lösen sich kurz nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre auf. 

Der Hoba Meteorit wurde 1955 zu einem nationalen Denkmal erklärt. Er kann auf der Farm Hoba West besichtigt werden – eine seltene Gelegenheit, ein Relikt aus dem All zu berühren.   

Und vergessen Sie nicht sich zu ducken, wenn Sie das Schild „Vorsicht, fallende Meteoriten“ sehen!

Kleinere Meteoritenbrocken sind zudem in der Post Street Mall und im Geologischen Museum in Windhoek ausgestellt. Sie sind Teil des Meteoritenschauers von Gibeon im Süden, bei dem tausende von Einzelstücken über einer Fläche von 20 000 km² niedergingen.      

Ron Swilling

Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.

0 Kommentare

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit 'Gondwana Tracks' Abonnieren