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Bootsfahrt auf dem Chobe an einem Wintermorgen

Avatar of inke inke - 13. September 2018 - Gondwana Collection, Umwelt

Dieser weibliche Sattelstorch ruht auf den Knien. Weibchen sind an ihren hellen gelben Augen zu erkennen. Im Hintergrund ein Ellipsen-Wasserbock.

Dirk Heinrich

In der Nähe des Chobe River Camps fehlen die mit hohem Ried und Papyrus bewachsenen Ufer und die hohen Bäume, die an den anderen Grenzflüssen im Nordosten des Landes zu finden sind. Am südlichen Ufer, in Botswana, zieht sich eine Hügelkette mit zahlreichen großen Bäumen und sehr vielen Wildtieren entlang.

Unser Guide Nelson Sabata hat nicht nur ein Auge für die Antilopen und Krokodile, sondern auch für die unzähligen Vogelarten, die sich gut getarnt und teilweise reglos auf den grasbewachsenen offenen Flächen aufhalten. Brachschwalben sind auf dem dunklen Boden schnell entdeckt.

Am Ufer suchen Jacanas, auch Blaustirn-Blatthühnchen genannt, nach Nahrung. 

Verschiedene Störche, wie der Nimmersatt und der Sattelstorch, ruhen sich am Ufer aus. Ein Seidenreiher verschlingt einen recht großen Fisch, derweil ein Graureiher nur wenige Meter von einem Krokodil entfernt regungslos im Wasser steht und auf Beute lauert. 

Ende Juli, während einer Bootsfahrt am Vormittag, wurden am Chobe insgesamt 31 Wasser- und Sumpfvögel gezählt und innerhalb von zwei Tagen weitere 97  Vogelarten in und um das Chobe River Camp. Auch hier waren nur wenige Zugvögel zu sehen, da sich zu dieser Jahreszeit die meisten noch auf der nördlichen Halbkugel aufhalten.

Weitere Informationen zur Winter-Vogelzählung auf dem Chobe finden Sie bei Namibia Focus.

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