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Bootsfahrt auf dem mächtigen Sambesi im Winter

Avatar of inke inke - 20. September 2018 - Gondwana Collection, Umwelt

Nicht leicht sind Schalow‘s Turakos im grünen Laubwerk zu entdecken, doch ihr Ruf ist von weither deutlich zu hören.

Dirk Heinrich

Obwohl es ein für örtliche Verhältnisse sehr kalter Morgen ist, sind an einem Nebenarm, auf einer großen Insel und am Hauptstrom des mächtigen Sambesi sehr viele Vögel unterwegs. Nicht nur die gefiederten Arten beeindrucken, sondern auch die großen Krokodile, die trotz der niedrigen Temperaturen am Ufer liegen und Wärme tanken. 

Die unterschiedlichsten Reiher stehen am Ufer und warten auf Fische, die sich in ihre Nähe wagen. Auf den weißen Sandbänken haben sich Braunmantel-Scherenschnäbel niedergelassen, die dort den Tag verbringen. Auf einigen überfluteten Flächen am Ufer, die durch den nach dem Hochwasser langsam sinkenden Pegel des Flusses abgeschnitten wurden, haben sich zahlreiche Reiher, Kormorane, Nimmersatte und Rötelpelikane versammelt, um den Fischen nachzustellen, die dort in den schrumpfenden Tümpeln gefangen sind. Im Zambezi Mubala Camp ist der laute und eigenartige Ruf des farbenprächtigen Schalow’s Turakos zu hören. 

Während einer morgendlichen Bootsfahrt vom Zambezi Mubala Camp, um die große Insel herum zum Hauptstrom bis zur Zambezi Mubala Lodge und zurück, wurden Ende Juli dieses Jahres 38 Wasser- und Sumpfvogelarten gezählt, und insgesamt 83 Vogelarten an zwei Tagen rund um das Camp. 

Den ausführlichen Bericht der Vogelzählung auf dem Sambesi finden Sie bei Namibia Focus.

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