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Als rücksichtsvoller Gast in Namibias Naturparks

Avatar of inke inke - 16. Januar 2019 - Umwelt

Gäste- und Reiseführer sind untereinander per Mobiltelefon verbunden, was rücksichtsloses Verhalten fördert. Sobald ein Elefant, ein Löwe oder ein anderes Raubtier gesichtet wird, werden die Kollegen benachrichtigt. Dann rasen sofort zahlreiche Fahrzeuge mit Touristen heran, die mit meist lauter Stimme ihr Erstaunen und ihre Freude kundtun. Die Ansammlung von Fahrzeugen lockt weitere Touristen. Oft wird mit laufendem Motor geparkt.

Dirk Heinrich

Tiere, egal ob groß oder klein, und der Mensch haben sich Jahrhunderte lang respektiert und in Harmonie gelebt. Tiere haben grundsätzlich Angst vor dem Menschen. Wird eine bestimmte Linie in einer für uns unbekannten Distanz überschritten, flüchten die meisten Tiere – egal ob es sich um Insekten, Reptilien, Säugetiere oder Vögel handelt. Selbst Schlangen, Löwen und Elefanten suchen ihr Heil in der Flucht, denn der Mensch ist das gefährlichste und gnadenloseste Raubtier auf Erden.

In den Nationalparks und Wildschutzgebieten, die wir als Gast der Natur besuchen, sollten wir uns dementsprechend verhalten. Dort, wo wir herkommen und leben, belasten wir die Umwelt bereits mit Abgasen und anderen Arten der Luftverschmutzung, mit Lärm- und des Nachts mit Lichtverschmutzung sowie mit unserem Müll und unseren Abwässern. In der Natur, dort wo sie noch einigermaßen intakt ist, sollten wir das möglichst vermeiden.

Einige Tipps, wie Sie sich als umsichtiger Gast in Namibias Naturparks verhalten sollten, finden Sie bei Namibia Focus.

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