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Landrover der Sechziger mit faszinierender Geschichte

Avatar of inke inke - 08. März 2019 - Entdecken Sie Namibia

Ein Schmuckstück: Seit Ende 2018 ist der Landrover der Serie 109” IIA fast wie neu. Foto: Brigitte Weidlich

Brigitte Weidlich

Ein vernachlässigter Landrover der berühmten 109” IIA Serie aus den sechziger Jahren, der dem Sohn eines deutschen aristokratischen Nazi-Gegners gehörte, ist nach langen Jahren auf einer Farm in der Kalahari-Wüste wieder entdeckt und restauriert worden. Der Landrover erregte 2007 die Aufmerksamkeit eines Oldtimer-Liebhabers, als der blaublütige Eigentümer verstarb und der Nachlass abgewickelt wurde. Es dauerte bis 2018, das Autowrack zu restaurieren.

Nachdem Fürst Friedrich Wilhelm zu Solms-Baruth Anfang 2006 gestorben war, verkauften seine beiden Söhne dessen Farm Dabib im Süden Namibias. Ein Teil der Farm wurde für den Tourismus entwickelt und ist heute der Gondwana Kalahari Park mit der Kalahari Anib Lodge. Während der Nachlass-Abwicklung besuchten Vertreter der Anwaltskanzlei die Farm. Dabei entdeckte einer der Anwälte, Claus Hinrichsen, den alten, hellblauen Landrover mit Ladefläche, der in Vergessenheit geraten war. Nachdem die Farm einige Zeit später verkauft war, verhandelte Hinrichsen mit dem neuen Besitzer, ebenfalls ein Farmer, über den Verkauf des Autowracks. Der Farmer war einverstanden.

„Der Wagen war in einem schlechten Zustand, sogar das Chassis war gebrochen“, erinnert sich Hinrichsen. „Es war auch schwierig, die Originalpapiere von diesem Landrover aufzuspüren, was nur teilweise gelang. Das Baujahr ist immer noch nicht ganz geklärt,“ sagt der passionierte Landrover-Liebhaber, der den Oldtimer liebevoll restaurieren ließ.

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Der Landrover hatte 50 Jahre auf dem Buckel und war stark vernachlässigt, als er auf der Farm Dabib entdeckt wurde. Foto: Mannfred Goldbeck

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