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Laute Stimme – kleiner Gecko

Avatar of inke inke - 12. März 2019 - Umwelt

Carps Lärmgecko ist eine endemische Art in Namibia, die nur in der Namib-Wüste in den Kieselflächen nördlich des Kuiseb bis etwa Rocky Point vorkommt. Der etwa sechs Zentimeter lange nachaktive Gecko ernährt sich von kleinen Insekten.

Dirk Heinrich

Wer schon einmal einen Abend in der Namib-Wüste oder in der Kalahari verbracht hat, muss vor allem in den Sommermonaten den lauten Ruf eines Lärmgeckos gehört haben. Die meisten Besucher vermuten einen Vogel hinter dem sich ständig wiederholenden keck-keck-keck-keck-keck. Es handelt sich jedoch um einen knapp sechs Zentimeter langen Gecko, der in bis zu einen Meter langen Erdhöhlen mit zahlreichen Tunneln und mindestens einem Fluchtausgang lebt.


Namibia ist das einzige Land, in dem drei Arten von Lärmgeckos vorkommen. Carps Lärmgecko (Ptenopus carpi), benannt nach dem südafrikanischen Amateur-Naturforscher Bernhard Karp (1901 – 1966),  und Kochs Lärmgecko (Ptenopus kochi), benannt nach dem 1904 in Wien geborenen und 1970 in Windhoek verstorbenen Initiator und ersten Direktor der Gobabeb-Wüsten-Forschungsstation, Carl Koch, sind endemisch in Namibia. Der Gemeine Lärmgecko (Ptenopus garrulus) ist endemisch im gesamten südlichen Afrika und kommt in den ariden Gegenden von Namibia, Botswana, Südafrika und einem kleinen Gebiet im Süden Simbabwes vor. 

Ausführliche Informationen zum Lärmgecko finden Sie bei Namibia Focus.

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