Graue Riesen fotografieren - Neuigkeiten - Gondwana Collection

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Graue Riesen fotografieren

Avatar of inke inke - 16. April 2019 - Entdecken Sie Namibia

Pentax K5 | 300mm f5 1/1250s iso800 | Der junge Bulle ist der letzte seiner Gruppe, der das Wasser durchquert hat. Ruhig trieben wir im Boot an seiner Ausstiegsstelle vorbei. Im Moment seines kurzen Scheinangriffes konnte ich ein paar Bilder machen und wählte später das Bild mit den aufgestellten Ohren aus, das ihn am eindrucksvollsten wirken lässt. (Foto: Lambert Heil)

Lambert Heil

Elefanten sind ein Synonym für Afrika. Sie sind imposant, sanft, leise, liebevoll, gefährlich. Für Touristen sind sie allein schon wegen ihrer Größe beeindruckend. Mit bis zu vier Metern Schulterhöhe sind sie meist schnell zu entdecken. Da sie sich gemächlich bewegen, kann man sie gut beobachten.

Die ausgeprägten Verhaltensweisen und familiären Strukturen lassen sich vermeintlich einfach erkennen und zeigen Eigenschaften, die den unseren scheinbar ähnlich sind. Wir fühlen uns ihnen nah. Das wird durch ihre entspannte Art verstärkt, wenn sie langsam näherkommen, sich von Baum zu Baum bewegen und junge Triebe oder Schoten fressen. Wenn ein Elefant auf Rüssellänge am Auto entlangstreift, kann einem schon mal ein heftiger Schreck in die Glieder fahren, wenn er sein Unbehagen durch kräftiges Kopfschütteln zeigt.

Bei meinen ersten Begegnungen mit Elefanten fotografierte ich aufgeregt drauflos. Doch Zuhause war ich enttäuscht, als ich mir die Fotos ansah. Es war mir nicht gelungen, die Eigenschaften oder den Charakter des Elefanten einzufangen. Mittlerweile weiß ich, was ein gutes Elefantenbild ausmacht, das nicht nur für mich, sondern auch für andere interessant ist.

Viele Tipps zu Elefantenfotografie finden Sie bei Namibia Focus

Pentax K1 | 310mm f5,6 1/8000s iso200 | Wie ein schwarzer Schatten durchbrechen die Silhouetten das vom Wasser reflektierende Licht. Nur durch meine hohe Position konnte ich die Elefanten vor der glitzernden Wasserstelle aufnehmen. Manchmal lässt sich die Position nicht verändern und man muss das Beste daraus machen. (Foto: Lambert Heil)

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