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Das Omagongo-Festival – Immaterielles Kulturerbe der Menschheit

Avatar of inke inke - 08. Mai 2019 - Kultur

Die Ehrengarde für die Würdenträger beim Omugongo-Festival. (Foto: Willie Olivier)

Willie Olivier

Die Aawambo leben schon immer in Harmonie mit ihrer Umwelt. Ein spezieller Baum hat für sie jedoch eine ganz besondere Bedeutung: der Omugongo- oder Marula-Baum, der im zentralen Norden des Landes auf den Feldern und in der Nähe von Gehöften kaum zu übersehen ist. Er wird als Schattenspender geschätzt und liefert zudem die Zutaten zu einer Vielzahl von Produkten. Äußerst beliebt ist der Omagongo, ein erfrischender weißlicher Wein, der aus Marula-Früchten hergestellt wird.

Früher feierten die acht Aawambo-Stämme (Aandonga, Aakwanyama, Aakwambi, Aangandjera, Aakwaluudhi, Aambalantu, Aakolonkadi und Ovambadja) den Beginn der Marula-Saison jeder für sich. Doch seit dem ersten gemeinsamen Festival 2001 in Ongandjera wird es jedes Jahr reihum gemeinsam ausgerichtet. Das Marula-Festival 2015 hat es dabei in die Repräsentative UNESCO-Liste des immateriellen Welterbes der Menschheit geschafft. Das Festival bringt Gemeinschaften zusammen, feiert die Naturverbundenheit der Aawambo und stärkt Kultur, Bräuche und Erbe.

Weitere Einzelheiten zum Marula-Baum und dem Omagongo-Festival finden Sie bei Namibia Focus.

Ein Marula-Baum oder Omugongo, wie die Aawambo ihn nennen. (Foto: Willie Olivier)

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