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Kaross-Herstellung ist eine alte Tradition

Avatar of inke inke - 21. Juni 2019 - Tourismus

Maria Maasdorp (l.) und Elma Cloete mit einigen Kaross-Fellprodukten und traditionell hergestellter weißer Seife. Foto: Brigitte Weidlich

Brigitte Weidlich

Reisende, die von Windhoek auf der B1-Fernstraße in den Süden Namibias unterwegs sind, sollten 20 km vor dem kleinen Dorf Kalkrand südlich von Rehoboth an einem Farmzaun neben der Straße haltmachen. Dort hängen einige wunderschön gefertigte Tierfellprodukte, die die Aufmerksamkeit des Reisenden auf sich ziehen, dazu ein kleines handgeschriebenes Schild mit dem Wort „Kaross“.

Es lohnt sich, nach der Abzweigung nach Duineveld (= Afrikaans für Dünenfeld) Ausschau zu halten. Das ist eine kleine Siedlung nur 2 km von der B1 entfernt. Dort werden die Karosse traditionell gefertigt und zum Kauf angeboten. 

„Dies ist der einzige Ort in ganz Namibia, an dem diese gemusterten Produkte direkt verkauft werden, mit Ausnahme einiger Verkaufsstellen und Industrieausstellungen“, sagt Maria Maasdorp. Ihr freundliches Lächeln verbirgt sich teilweise unter einem großen Strohhut mit breitem Rand. Aber wer stellt diese Produkte her? Es gibt Bettvorleger, kleine Teppiche, Kissen und Kissenbezüge aus weich gegerbtem Fell. „Wir fertigen diese ‚Karosse‘ selbst und es ist eine Baster-Tradition“, sagt sie stolz und streicht mit einer Hand über ihre Schürze.Wenn Sie mehr über die traditonell gefertigten Karosse erfahren wollen, dann informieren Sie sich bei Namibia Focus. 

Wer in den Süden reist, kann traditionell hergestellte Kaross-Fellprodukte an der B1-Fernstraße bei Kalkrand finden. Foto: Brigitte Weidlich

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