Generalinspektor besucht Canyon Lodge - Neuigkeiten - Gondwana Collection

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Generalinspektor besucht Canyon Lodge

Avatar of inke inke - 22. Juli 2019 - Gondwana Collection

Simon Andreas von Gondwana und Generalleutnant Sebastian Ndeitunga vor dem Polizeihubschrauber bei der Canyon Lodge.

Dirk Heinrich

Hubschrauber der Polizeistaffel waren seit Juli 2011 insgesamt 26 Mal im Fischfluss Canyon im Süden des Landes im Einsatz, um Touristen, die sich verirrt oder verletzt hatten oder erkrankt waren, zu suchen und in Sicherheit zu bringen. Die Kosten für diese Such- und Rettungsflüge belaufen sich auf über zwei Millionen Namibia Dollar. Die Einsätze sind nicht einfach und sehr zeitaufwändig, da die Hubschrauber von Windhoek aus nach Keetmanshoop fliegen (2 Stunden), dort auftanken müssen und anschließend  weitere 40 Minuten bis zum größten Canyon in Afrika, dem Fischfluss Canyon, zurücklegen.

Der Eurocopter AS 350 B3 „Squirrel“ wird am frühen Morgen auf dem Fußballfeld der Lodge startklar gemacht.

Der Generalinspektor der namibischen Polizei, Generalleutnant Sebastian Ndeitunga, hat kürzlich Keetmanshoop besucht, um seinen Offizieren in der //Karas-Region den neuen Befehlshaber, Kommissar David Indongo, vorzustellen. Indongo hat den Posten von Kommissar Rudolf Isaaks übernommen, der in den Ruhestand getreten ist. Danach reiste General Ndeitunga zur Canyon Lodge, um dort mit Simon Andreas, dem zuständigen Manager der Gondwana Lodges im Naturschutzgebiet Gondwana Canyon Park, über die Zusammenarbeit bei Such- und Rettungseinsätzen zu sprechen.

Polizeichef Ndeitunga sprach die Bitte aus, Treibstoff bei der Canyon Lodge zu lagern. Auf diese Weise könnten wertvolle Zeit und Kosten eingespart werden, da kein Umweg über Keetmanshoop mehr geflogen werden müsse, um dort aufzutanken. Eine weitere Bitte betrifft einen befestigten Landeplatz, damit beim Starten und Landen weniger Staub aufgewirbelt wird, der den Motor und bewegliche Teile eines Hubschraubers beschädigen kann. Andreas versprach der Polizei eine enge und fruchtbare Zusammenarbeit und sagte, sie komme dem Tourismus zugute. Wanderer im Fischfluss Canyon könnten jetzt beruhigt sein, da im Notfall ein Polizeihubschrauber mit erfahrenem Piloten bereitstehe. Die Polizei kann zudem auf ausgebildete Rettungssanitäter von Privatunternehmen zurückgreifen.

Wanderer auf dem Weg in den Canyon, wo sie dem trockenen Flussbett über eine Strecke von 80 km bis nach Ai-Ais folgen.

Gondwana arbeitet bereits seit vielen Jahren eng mit Namibia Wildlife Resorts (NWR) und dem Ministerium für Umwelt und Tourismus zusammen. NWR betreibt das Hobas Camp im Naturschutzpark beim Canyon. Dank dieser Zusammenarbeit konnten bereits unzählige in Not geratene Touristen gefunden und gerettet werden. Das bestätigten Mitarbeiter des Umweltministeriums gegenüber Polizeichef Ndeitunga am Abend auf der Canyon Lodge.

Zum ersten Mal konnte sich der oberste Polizeioffizier Namibias selbst ein Bild von den Umständen machen, unter denen seine Piloten und Polizisten am und im Canyon im Einsatz sind. Der Befehlshaber der Hubschrauberstaffel, Kommissar Flip Blaauw, flog ihn im AS 350 B3 „Squirrel“ persönlich zu einigen Stellen im Canyon unterhalb des Hauptaussichtspunktes, wo im Laufe der Jahre immer wieder Touristen geborgen wurden.

Hoher Besuch bei der Canyon Lodge im Süden des Landes: der Generalinspektor der Namibischen Polizei, Sebastian Ndeitunga. V.l.n.r.: Kommissar Schalk Meuwesen, der von 1978 bis 2000 in der Region stationiert war und Ende Juli dieses Jahres in den Ruhestand tritt, neben Generalleutnant Ndeitunga, Simon Andreas von Gondwana und der Befehlshaber der Flugstaffel der Polizei, Kommissar Flip Blaauw.
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