Dürre im Etosha-Nationalpark bereitet Kopfzerbrechen - Neuigkeiten - Gondwana Collection

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Dürre im Etosha-Nationalpark bereitet Kopfzerbrechen

Avatar of inke inke - 16. August 2019 - Umwelt

Dieser Elefantenbulle suchte am 1. Juli dieses Jahres an der Wasserstelle Twee Palm östlich von Namutoni nach Wasser. Die artesische Quelle ist inzwischen ein Schlammloch.

Dirk Heinrich

Die derzeitige Dürre sei schlimmer als die Trockenheit im Jahr 1981, die als 'Dürre des Jahrhunderts" bekannt ist, meint der Hauptnaturschutzbeamte des berühmten Etosha Nationalparks, Vize-Direktor Pierre du Preez. Das Problem sei aber nicht nur, dass der Nationalpark in der letzten Regensaison (2018/19) im Durchschnitt nur 30 Prozent seines normalen Regenfalls erhalten habe, sondern dass vor allem im westlichen Teil seit drei Jahren Dürre herrsche.

„Wir hatten stellenweise guten Regen, und dort ist Weide, aber kein Wasser vorhanden. Dort wo Wasser ist, ist keine Weide“, sagt du Preez. Die Tiere seien viel zu früh aus den Sommerweidegebieten zurückgekommen und haben bereits jetzt – drei, vier Monate vor Beginn der nächsten Regensaison – die Winterweidegebiete abgeweidet.

Für den Besucher ist die derzeitige Trockenheit zum Vorteil. Viele Tiere lösschen an den Wasserstellen ihren Durst und locken wiederum Raubwild an. Die Wahrscheinlichkeit, Löwen, Geparde und Leoparden zu sehen, ist derzeit größer als sonst, zumal den Raubtieren wegen der spärlichen Vegetation die Deckung fehlt.

Einzelheiten zur Dürre im Etosha Nationalpark finden Sie bei Namibia Focus

Strauße können in sehr ariden Gegenden überleben, aber derzeit haben es selbst diese Überlebungskünstler schwer etwas Nahrhaftes zu finden.
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