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„Thumbs up“ – Gemüseanbau auf Gondwana-Lodges mit grünem Daumen

Avatar of inke inke - 26. September 2019 - Gondwana Collection

Breshnef Diergaardt ist der Manager des Gondwana Selbstversorgungszentrums in Stampriet. Zum Farmbetrieb gehören eine Schlachterei, Räucherei und Treibhäuser.

Annelien Robberts

"Einen Garten zu pflanzen bedeutet, an morgen zu glauben." - Audrey Hepburn

Der winzige, zarte Trieb eines frisch gekeimten Samens drängt sich durch den schweren roten Kalahari-Sand; er ist entschlossen, es bis ans Licht zu schaffen. Gleichzeitig greifen seine kleinen Wurzeln in den Boden, um sein Zuhause festzuhalten. Erstaunlicherweise findet der kleine Keimling genug von dem, was er zum Gedeihen braucht - Wasser, reichlich Sonnenlicht sowie die richtige Bodentemperatur und Nährstoffe. Willkommen im Gondwana-Selbstversorgungszentrum (SSC) bei Stampriet am Rande der Kalahari, einer der beiden Wüsten Namibias.

Der kleine Farmbetrieb mit Gemüsegarten beim Kalahari Farmhouse ist eine Oase in der Wüste, er versorgt die Lodges von Gondwana Collection Namibia mit Frischprodukten. Durch das mehrschichtige Aquifersystem vor Ort ist Stampriet der perfekte Standort für das SSC.


Leider ist das Anlegen von Gemüsegärten nicht bei allen Lodges der Gondwana-Gruppe möglich, trotzdem sind einige Unterkünfte zum Teil selbstversorgend. In der Damara Mopane Lodge bilden die Gärten Teil des Lodgekonzepts. Jeder Gäste-Bungalow hat seinen eigenen kleinen „Schrebergarten“, die Ernte deckt 80 % des Obst- und Gemüsebedarfs der Lodge. Namib Desert Lodge und Canyon Lodge unterhalten mit Schattennetz überdachte „Tunnel“, in denen Kräuter, Tomaten, Salat und Kohl angebaut werden. Die Zambezi Mubala Lodge verfügt über einen Aquaponik-Tank, der die Gäste mit Kräutern und Salat versorgt.

Eigenanbau hat den Vorteil, dass das Gemüse frisch auf den Tisch kommt. Gleichzeitig tragen die Gartenprojekte dazu bei, den CO2-Fußabdruck zu reduzieren, der durch die Verpackung und den Transport von Gemüse entsteht.

Im Kalahari Farmhouse werden Besichtigungen des Farmbetriebs angeboten. 

Ein Gästebungalow mit „Schrebergarten“ bei der Damara Mopane Lodge. Foto: Ron Swilling
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