Wasser für Flusspferde, andere Wildtiere und Rinder - Neuigkeiten - Gondwana Collection

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Wasser für Flusspferde, andere Wildtiere und Rinder

Avatar of inke inke - 10. Oktober 2019 - Umwelt

Wenn es kühler ist wagen sich die Tiere aus dem Wasser und stehen am Ufer. Die Baumreihe und der Hügel im Hintergrund sind bereits auf Botswanas Seite der Grenze. Hauptsächlich von dort kommen Elefanten und Kaffernbüffel, um an dieser Wasserstelle zu trinken.

Dirk Heinrich

Der namibische Minister für Umwelt und Tourismus, Pohamba Shifeta, hat am 30. August 2019 ein Wasserloch im ausgetrockneten Chobe-Flusslauf an der Grenze zu Botswana besucht. Hier waren 69 Flusspferde gestrandet. Um sie zu retten, schlug das Umweltministerium neben dem Wasserloch ein 29 Meter tiefes Bohrloch und pumpte täglich acht Stunden lang 12.000 Liter Wasser pro Stunde in die Wasserstelle.

Dank dieses Eingreifens verwandelte sich das einstige Schlammloch wieder in einen kleinen See. Hier finden die Dickhäuter während des Tages Schutz vor der sengenden Hitze. In der Nacht weiden sie auf der namibischen Seite des Flussbetts, wo noch ausreichend trockene Weide vorhanden ist. Etwa zehn Kilometer von diesem kleinen See entfernt befindet sich östlich ein weiteres kleines Wasserloch, in dem drei Flusspferde überleben. Etwas mehr Wasser, das allerdings sehr flach ist, führt der Chobe erst wieder östlich der 25 km entfernten Ngoma-Brücke.

Weitere Informationen zu den Flusspferden am Chobe finden Sie bei Namibia Focus.

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