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Fischbestände in Gefahr – Netze verbieten

Avatar of inke inke - 05. November 2019 - Umwelt

Ein Fischer legt sein Netz aus. Oft sind es verbotene monofile Netze oder Langleinen. Die Schwimmer der Netze sind meist Plastikflaschen und die Gewichte in Plastik eingewickelte Steine.

Dirk Heinrich

Legale und illegale Netze stellen eine Gefahr für die Fischbestände in den Grenzflüssen und Stauseen unseres Landes dar. Zwar gibt es regulierende Gesetze, leider wird jedoch nur selten Kontrollen durchgeführt. Sportangler und die vom Fischfang abhängigen Gemeinschaften leiden schon jetzt unter den schrumpfenden Beständen.

Vor allem am Kavango fordern nicht nur Lodgebesitzer, Sportangler und Fischexperten, dass sämtliche Netze verboten werden. Auch die traditionellen Führer, die den Fischfang am Kavango jahrzehntelang streng reguliert haben, befürworten ein Verbot. Auch an den anderen Flüssen – Kwando, Chobe, Linyanti und Sambesi – werden strengere und bessere Kontrollen verlangt. Privatpersonen und -unternehmen haben Fischwächter für einen Abschnitt des Sambesi engagiert. Gehälter und Ausrüstung werden vom Privatsektor finanziert. 

Weitere Informationen zum illegalen Fischfang und etwaige Gegenmaßnahmen finden Sie bei Namibia Focus

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