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Khaudum: Im Würgegriff der Dürre

Avatar of inke inke - 12. November 2019 - Umwelt

Frühmorgens trauen sich Streifengnus und Pferdeantilopen in großer Zahl an das lebenswichtige Nass. Beim kleinsten Anlass flüchten die Tiere und beobachten aufmerksam die Umgebung, bevor sie sich wieder an den Rand des Wassers trauen.

Dirk Heinrich

Die Naturschutzbeamten im Khaudum-Nationalpark im Nordosten Namibias müssen sich derzeit wegen der Dürre zahlreichen Herausforderungen stellen: Kein Wasser für die Tiere, Treibstoffmangel für Pumpen und Fahrzeuge, Mangel an Finanzen, Mangel an Personal und schwieriges Gelände. Trotzdem gelingt es ihnen immer wieder, Sponsoren zu finden, um Wasser für die mehr als 3000 Elefanten, unzähligen Antilopen, Raubwild und Vögel pumpen zu können, deren Überleben davon abhängt.

In der vorigen Regensaison wurden nur maximal 200 mm Regen registriert. Die Pfannen im Park und in der Umgebung füllten sich nicht mit Wasser – die Elefanten blieben gezwungenermaßen im Park. Statt wie sonst drei oder vier Monate lang Wasser für die Tiere zu pumpen, stellt das Umweltministerium nun schon seit 15 Monaten die Wasserversorgung für die Tiere sicher. Das verursacht Kosten, die nicht im Haushalt vorgesehen waren. Es gibt zwölf künstliche Wasserstellen und zwei natürliche Quellen in Khaudum. Unter normalen Umständen füllen Solarpumpen problemlos die Tränken an den künstlichen Wasserstellen. Die vorherrschende Hitze und Trockenheit macht jedoch allen ungewöhnlich zu schaffen: den Tieren, den Pumpen, den Fahrzeugen und der übrigen Ausrüstung.

Weitere Einzelheiten zur Situation im Khaudum Nationlpark finden Sie bei Namibia Focus

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