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Namibia plant zukünftige Wasserversorgung

Avatar of inke inke - 15. November 2019 - Wirtschaft

Der Wasserkanal im Norden versorgt über 600.000 Menschen mit Wasser. Foto: Association of Consulting Engineers of Namibia (ACEN)

Brigitte Weidlich

Namibia hat in den vergangenen Jahren zunehmend unter Überschwemmungen und Dürren erlitten. Der Norden des Landes war 2008/9 besonders von Überschwemmungen betroffen. Seit 2016 herrscht eine schwere Dürre. Namibia gilt als das trockenste Land in Afrika südlich der Sahara mit geringen und unregelmäßigen Niederschlägen.

Die Geschichte der Wasserversorgung in Namibia reicht mehr als ein Jahrhundert zurück. Es gibt nur wenige Flüsse, die ständig Wasser führen: Kunene, Okavango, Sambesi und Oranje. Das kostbare Nass wird mit den Nachbarländern geteilt.

2019 wurde bei Keetmanshoop der größte Staudamm des Landes, der Neckartal Damm, fertiggestellt. Es gibt Pläne für eine weitere Entsalzungsanlage. Die großen unterirdischen Grundwasserleiter von Stampriet und Ohangwena könnten für die zukünftige Wasserversorgung eine wichtige Rolle spielen, denn die Nachfrage nach dieser kostbaren Ressource steigt.

Namibia hatte zum Zeitpunkt seiner Unabhängigkeit im März 1990 etwa 1,3 Millionen Einwohner, heute sind es  ungefähr 2,4 Millionen Einwohner. In der Hauptstadt Windhoek gelten derzeit strenge Wasservorschriften. Haushalte und Unternehmen müssen 30 Prozent ihres Verbrauchs einsparen, da der Wasserstand der Staudämme, die Windhoek mit Wasser versorgen, sehr niedrig ist.

Einzelheiten zur Wasserversorgung Namibias finden Sie bei Namibia Focus

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