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Brötchen – bekannt und beliebt für den Hunger zwischendurch

Avatar of koney koney - 23. Dezember 2019 - Kultur

Zum Anbeißen gut – Platte mit belegten Brötchen. Foto: Pintererst

Brigitte Weidlich

Brötchen nach deutscher Backkunst sind in Namibia bekannt und beliebt. Meist sind sie länglich, haben eine Kerbe, aber unterschiedliche Farben, je nach Teig und Mehlbestäubung. Als Belag bieten sich Käse, Aufschnitt, Schinken und gar Leberkäse an. Dazu eine Tasse Kaffee und die Welt ist in Ordnung. Bei der kleinen Kaffeepause am Vormittag, einem dienstlichen Treffen außerhalb des Büros oder als Snack bei langen Autofahrten dürfen belegte Brötchen nicht fehlen. 

Vor über hundert Jahren wurden Brötchen von deutschen Siedlern in Namibia eingeführt. Bei Anderssprachigen sind sie als „klein brootjies“ (Afrikaans), „brottchen“ (mit englischem Akzent) oder „rolls“ (kleine gerollte Teigware) im Laufe der Zeit ein fester Begriff geworden. Bei vielen Schnell-Imbiss-Buden bekommt man belegte Brötchen. Pfiffige Allein-„Unternehmer“ kaufen frühmorgens bei Bäckereien in Windhoek trockene Brötchen, belegen sie und verkaufen sie sorgfältig verpackt an Mitarbeiter in verschiedenen Firmenbüros. Ein informeller Händler im Süden von Windhoek hatte eine noch ausgefeiltere Geschäftsidee. Er fährt wochentags mit dem Fahrrad – Korb vorne dran mit einer großen Tüte trockener Brötchen, in der „Coolbox“ auf dem Gepäckträger Margarine, Käse und Aufschnitt – und belegt die Brötchen nach den Wünschen seiner Kunden vor ihren Augen direkt vor Ort.

Weitere interessante Aspekte zur Brötchenkultur in Namibia finden Sie bei Namibia Focus.

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