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Jojoba-Öl: flüssiges ,Gold‘ aus der Namib-Wüste

Avatar of inke inke - 17. Januar 2020 - Wirtschaft

Die erste Jojobapflanzung auf einer Subsistenzfarm in der Erongo-Region nimmt Gestalt an. Foto: Namib Desert Jojoba Trust

Brigitte Weidlich

In der Erongo-Region wurde kürzlich ein neues Projekt vorgestellt, bei dem aus den Nüssen der immergrünen Jojoba-Pflanze wertvolles Öl gewonnen wird. Das Öl findet Verwendung in der Kosmetikbranche und bietet ländlichen Einwohnern in der Nähe des Omaruru-Flusses die Möglichkeit, sich einen Lebensunterhalt zu erwirtschaften. Ende 2019 wurde der Projektauftakt beim Omdel-Damm östlich von Henties Bay mitten in der Wüste mit dem ersten Jojoba-Festival gefeiert. Verschiedene Partner aus Deutschland, der Schweiz und Namibia sind an der ersten Jojoba-Plantage für Subsistenzfarmer mit über 4.500 gesetzten Pflanzen beteiligt.

Jojoba-Sträucher werden bereits seit einigen Jahren am Swakopfluss außerhalb von Swakopmund kommerziell angebaut. Das kaltgepresste Öl wird an Kosmetikfirmen in Europa geliefert. Mit der einbeziehung von Subsistenzfarmern wollen sich die Partner auch sozial engagieren. Rosa Smit und ihre 11-köpfige Familie lebt seit vielen Jahren auf ihrer kleinen Farm Gubasen in der Nähe des Omaruru-Flusses. Dank der vor kurzem gegründeten ‚Stiftung Jojoba für Namibia‘ und ihren internationalen Geldgebern wurde dort die erste Plantage angelegt.

Weitere Einzelheiten zum Jojoba-Projekt in Namibia finden Sie bei Namibia Focus.

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