Regen lässt Etosha aufleben und erblühen - Neuigkeiten - Gondwana Collection

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Regen lässt Etosha aufleben und erblühen

Avatar of koney koney - 13. Februar 2020 - Umwelt

Wie einige andere Antilopenarten lassen Springbockricken ihre sehr jungen Kitze während des Tages oft in einem Versteck zurück, wenn sie weiden gehen. Die fast geruchlosen Jungtiere warten geduldig und fast regungslos, bis ihre Mütter zurückkehren, um sie zu säugen.

Dirk Heinrich

Wie überall in Namibia, erwacht die Natur dann zum Leben, wenn es nach einer langen Trockenperiode endlich wieder regnet. Auch der Etosha-Nationalpark erblüht und nicht nur Pflanzen lassen neue Blätter sprießen und Blüten in allen Farben und Formen erstrahlen. Unzählige Insekten, die in der ausgetrockneten Erde auf diesen Augenblick des Überflusses gewartet haben, schlüpfen und fliegen umher. Etliche Vogelarten kommen aus ihren europäischen oder zentral- und ostafrikanischen Winterquartieren  zurück, um ihren Nachwuchs im regenreichen Grün aufzuziehen.   

Der Mensch ist in der Natur nur Gast und sollte den natürlichen Verlauf so wenig wie möglich stören. Die Pflanzen, Insekten, Reptilien, Vögel und die Säugetiere brauchen wir in unserem Ökosystem, und Besucher sollten sich in Namibias bekanntestem Nationalpark auf die kleineren Tiere konzentrieren. Vor allem diese kleinen Lebewesen sind nicht so oft zu sehen wie die größeren Giraffen, Elefanten, Löwen, Zebras und Antilopen. Wo das Regenwasser sich zu Pfützen sammelt, fliegen dutzende bunte Schmetterlinge der unterschiedlichsten Arten umher. Vögel, wie der Webervogel bauen ihre runden Nester aus Gras in den Bäumen.  

Junge Antilopen und Gazellen werden von ihren Müttern zu Anfang in einem Versteck zurückgelassen. Dort warten sie auf die Rückkehr ihrer Mütter, um dann gierig zu säugen. Da das Wasser sich im ganzen Park verteilt, können die Tiere umherwandern, um sich ihr Futter zu suchen. Vor allem Elefanten und andere Pflanzenfresser nutzen diese Gelegenheit, um in Gegenden zu ziehen, wo es nicht immer Wasser gibt, dafür aber ausreichend Nahrung. Raubtiere sind dann gezwungen, ihnen zu folgen, weshalb Besucher des Parkes diese dann nur selten zu Gesicht bekommen. 

Weitere Information und Bilder können Sie bei Namibia Focus lesen.

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