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Himmelskörper zu bestaunen - Meteoriten in Namibia

Avatar of inke inke - 14. Februar 2020 - Tourismus

Die als ‘Gibeon Meteorite Shower’ bekannte Meteoritengruppe kann in der Windhoeker Fußgängerzone besichtigt werden. Foto: 2Travelbugs

Brigitte Weidlich

Das klare nächtliche Himmelszelt über Namibia ist nicht nur für Touristen und Einheimische, sondern auch für Hobby-Astronomen etwas ganz besonderes. Oft hat man sogar das Glück, Sternschnuppen zu sehen. 

Bei Sternschnuppen handelt es sich um fallende Himmelskörper aus dem Weltall, die verglühen und sichtbar werden, wenn sie in die Erdatmosphäre eintreten. Sternschnuppen sind eigentlich Meteoriten, und je größer und kompakter sie sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie nicht verglühen, sondern tatsächlich auf der Erdoberfläche aufschlagen - so geschehen mit dem Hoba-Meteoriten bei Grootfontein vor etwa 80.000 Jahren. Ein Stück Himmel zum Anfassen und uralt, nämlich zwischen 190 und 400 Millionen Jahre. Der Hoba-Meteorit wurde 1920 entdeckt, 1955 zum nationalen Denkmal erklärt und ist inzwischen eine internationale Berühmtheit geworden, denn er ist der größte bekannte Meteorit dieser Art auf der Erde.

Auf die Umgebung von Gibeon, viel weiter im Süden Namibias, 'regnete' vor rund 30.000 Jahren ein ganzer Meteoritenschauer herunter. Einige dieser Meteoriten sind in der Fußgängerzone von Windhoek ausgestellt. 

Mehr über die Meteoriten in Namibia erfahren Sie bei Namibia Focus

 

Der Hoba Meteorit bei Grootfontein. Foto: Camp Namibia
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