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Vor 150 Jahren begannen Beziehungen zwischen Namibia und Finnland im Ondonga-Gebiet

Avatar of inke inke - 27. März 2020 - Tourismus, Gondwana Collection

Die Kirche in Olukonda im Jahr 1975. Foto: Antje Otto

Brigitte Weidlich

Wer den berühmten Etosha-Nationalpark in Namibia besucht, sollte die Gelegenheit nutzen, den zentralen Norden des Landes zu erkunden wie das King Nehale-Schutzgebiet und das weitere 100 km entfernte Ondangwa. Es liegt etwa 700 Kilometer von Windhoek entfernt und hat es sich in den vergangenen Jahren zu einem geschäftigen Wirtschaftszentrum entwickelt.

Hier kann der Besucher die traditionelle Lebensweise der hauptsächlich Oshiwambo sprechenden Bevölkerung kennenlernen, die trotz moderner Geschäfte, Supermärkten, Autoreparaturdiensten und anderen Annehmlichkeiten erhalten geblieben ist. Ein wenig bekannter historischer Schatz befindet sich nur paar Kilometer südwestlich von Ondangwa: die erste Missionsstation von Olukonda und Umgebung, gegründet 1870. Heute beherbergt sie zusammen mit dem Haus des lutherischen Pastors ein Museum.

Die Gründung der Missionsstation liegt 150 Jahre zurück. Der erste Missionar, Martti Rautanen, stammte aus Finnland. Er ist der Grund für ein großes Jubiläum, dass dieses Jahr bei Olukonda gebührend gefeiert werden soll: das 150-jährige Bestehen der Beziehungen zwischen Finnland und Namibia. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. 

Olukonda und Ondangwa sind nur einen Tagesausflug von der brandneuen Etosha King Nehale Lodge entfernt, die im Mai ihre Tore und damit den zentralen Norden Namibias für den Tourismus öffnet.

Weitere Informationen zur ehemaligen finnischen Missionsstation Olukonda finden Sie bei Namibia Focus

Dieses Gruppenfoto wurde 1899 bei der Kirchweihe in Olukonda aufgenommen. (Foto links: Archiv der Finnische Evang. Missionsgesellschaft). Das Foto rechts zeigt den finnischen Missionar Martti Rautanen.
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