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Twyfelfontein: Die Quelle des Zweifels

03. Juli 2015, inke - Entdecken Sie Namibia

Lange bevor die Felsmaleien von Twyfelfontein zahlreiche Touristen anzogen und als Weltkulturerbe anerkannt wurden, wurde das Gebiet sporadisch von Damara besucht, die ihre Tiere an einer tröpfelnden Quelle weideten. Ihren Namen Twyfelfontein erhielt sie vom Farmer David Levin, der sich in den späten 1940er Jahren auf dem trockenen Land ansiedelte in der Hoffnung, dass die Quelle ergiebig genug für seinen Farmbetrieb sei

Twyfelfontein: Die Quelle des Zweifels

Bräutigam wählt Freitod in der Wüste

19. Juni 2015, inke - Entdecken Sie Namibia

Peace Perfect Peace – Friede, vollkommener Friede... Diese Inschrift ist in den schwarzen Dolomitstein auf dem Grab von Agnes Hill gemeißelt. Es liegt auf dem Familienfriedhof der Hills auf der ehemaligen Farm Gründorn, von der heute ein Teil zum Gondwana Canyon Park gehört. Der Grabstein erinnert an eine starke Frau, die in ihrem Leben schwere Schicksalsschläge meistern musste. 

Bräutigam wählt Freitod in der Wüste

Aufgestöbert: 100 Jahre alte historische Kostbarkeiten

12. Juni 2015, inke - Entdecken Sie Namibia

Es ist ein richtiger Schatz, den der geschichtbegeisterte Geschäftsführer von Gondwana Collection Namibia, Mannfred Goldbeck, bei seinem Berlin-Besuch im März gehoben hat: Das historische Erbe des Schutztruppen-Veterinärs Walter Meißner (1881-1945), mit hunderten Fotos, Briefen und Dokumenten, verpackt in altertümlichen Kisten und Koffern. 

Aufgestöbert: 100 Jahre alte historische Kostbarkeiten

Der Schutztruppengefreite Alexander Schottland

29. Mai 2015, inke - Entdecken Sie Namibia

Ein Luftpostbrief aus London - adressiert an R.H.A. Schneider, Swakopmund, SWA – erreicht ohne Angabe von Postfachnummer oder Straßenname im Dezember 1952 tatsächlich die Familie Schneider. Doch Reinhard Schneider ist schwerkrank. Sohn Heiner (Schneider-Waterberg) entziffert den Namen des Absenders als A. Scotland. Der Name ist ihm unbekannt, und so wandert der Brief in die Ablage für Unerledigtes. Jahre später, als er die Geschichte der Familienfarm Okosongomingo erforscht, taucht der Name A.P. Scotland in Akten aus den Zwanzigerjahren wieder auf. 

Der Schutztruppengefreite Alexander Schottland

Die Besetzung Windhoeks im Ersten Weltkrieg

15. Mai 2015, inke - Entdecken Sie Namibia

Im Ersten Weltkrieg steht die Schutztruppe in Deutsch-Südwestafrika einer Invasion von 60.000 Südafrikanern gegenüber. Sie dringen über den Oranje und auf dem Seeweg von Lüderitzbucht und Walvis Bay in die deutsche Kolonie ein und drängen die zahlenmäßig 10-fach unterlegene Schutztruppe immer weiter nach Norden zurück. Am 12. Mai 1915 – also vor 100 Jahren - erreicht der südafrikanische General Botha mit einer gepanzerten Abteilung die Hauptstadt der deutschen Kolonie. 

Die Besetzung Windhoeks im Ersten Weltkrieg

Wer hat Angst vor Klaas Pieters?

01. Mai 2015, inke - Entdecken Sie Namibia

Die Erwähnung des berüchtigten Nhadiep ruft im namibischen Süden immer noch ein Schaudern hervor, selbst dreißig Jahre nach seinem Tod. Sofort sagt jemand: "Meneer, hou op van Nhadiep te praat" (hören Sie bloß mit dem Nhadiep auf). Denn als Kindern wurde ihnen gedroht: "Pass auf, dass dich der Nhadiep nicht holt." Dieser Gedanke war dermaßen Furcht einflößend, dass man lieber eine Tracht Prügel in Kauf nahm. 

Wer hat Angst vor Klaas Pieters?

Die Katastrophe von Ondekaremba

24. April 2015, inke - Entdecken Sie Namibia

Es ist ein mondloser, sternenklarer Samstagabend. Windstill, 17 Grad, kurz vor 21 Uhr. Am 20. April 1968. Auf dem J.G. Strijdom Flughafen (jetzt: Hosea Kutako) 45 km östlich von Windhoek ist Flug SA 228 startbereit. Angehörige und Bekannte der 46 Passagiere, die gerade zugestiegen sind, stehen auf der Terrasse des Flughafengebäudes. Sie sehen die Boeing über die Startbahn donnern, abheben und steil in den Himmel steigen. Dann fassungsloses Entsetzen: Das Flugzeug geht in eine Kurve, verliert rapide an Höhe, schlägt auf. Feuerschein erhellt die Nacht. Seit dem Start sind 50 Sekunden vergangen. 

Die Katastrophe von Ondekaremba

Gobabeb - Am Schnittpunkt dreier Wüstenwelten

10. April 2015, inke - Entdecken Sie Namibia

Wie findet die Dancing White Lady Spinne trotz stundenlangem Zickzack-Kurs fast schnurgerade zu ihrem Bau zurück? Was können wir tun, um zu verhindern, dass sich Wüsten ausbreiten? Und vor allem: Wo erhält man Antworten auf derartige interessante oder lebenswichtige Fragen? Zumindest die letztgenannte Frage lässt sich rasch beantworten: Etwa 100 km südöstlich des Küstenortes Walvis Bay. Dort, am nördlichen Ufer des Kuiseb Riviers, besteht nämlich seit 1962 die Wüstenforschungsstation Gobabeb.

Gobabeb - Am Schnittpunkt dreier Wüstenwelten

Raubmord an der Kupferbergpad

03. April 2015, inke - Entdecken Sie Namibia

An der Straße von Windhoek über den Gamsbergpass nach Walvis Bay, der sogenannten Kupferbergpad, findet der aufmerksame Beobachter eine Gedenktafel, die zu Ehren von Polizeisergeant Hermann Strunck errichtet wurde. Strunck wurde im Alter von 32 Jahren Opfer eines Raubmordes, der die Windhoeker Bevölkerung im April 1912 in Atem hielt. Und nicht nur das: Dieser Kriminalfall war eine Sensation, die sogar den Weg in einige Zeitungen des deutschen Vaterlandes fand.  

Raubmord an der Kupferbergpad

Giraffen - Kamele der anderen Art...

27. März 2015, inke - Entdecken Sie Namibia

Südnamibia 1760: Welches Tier ist zwar nicht so groß wie ein Elefant, ziemlich hoch von Körper deswegen wie auch wegen des langen Halses, gebuckelten Rückens und der hohen Beine zwar nicht das richtige, aber doch eine Art Kamel"? Mit diesen Worten beschreibt ein Europäer im Jahr 1760 die erste Giraffe, die er jemals erblickte und die er damals nicht ganz in die Tierwelt einordnen konnte. Auf seiner Beschreibung gründet vermutlich auch der afrikaanse Name der Giraffe, "kameelperd" (direkt übersetzt: Kamelpferd). 

Giraffen - Kamele der anderen Art...

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